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SV Reichensachsen fegt auch Hombressen vom Platz - Frust bei der SG HNU

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Von: Maurice Morth

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Traf zweifach für den SV Reichensachsen an diesem Wochenende gegen Hombressen: der Sommer-Neuzugang Mick Vogelsang.
Traf zweifach für den SV Reichensachsen an diesem Wochenende gegen Hombressen: der Sommer-Neuzugang Mick Vogelsang. © Marvin Heinz

Der SV Reichensachsen bleibt in der Fußball-Gruppenliga weiter das Maß aller Dinge. Frust gibt es hingegen bei der SG HNU.

Eschwege - Mit einem 5:0-Auswärtssieg beim Verbandsliga-Absteiger SG Hombressen/Udenhausen sicherte sich das SVR-Team von Rafal Klajnszmit weiter den Spitzenplatz.

Die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund verlor hingegen beim Vorjahres-Verbandsligisten SV Türkgücü Kassel mit 0: 3 und muss aufpassen, nicht schon zu diesem Zeitpunkt der Saison den Kontakt zu den Nicht-Abstiegsrängen zu verlieren.

SG Hombressen/Udenhausen - SV Reichensachsen 0:5 (0:3). „Uns hat gut getan, dass wir gleich die erste Torchance genutzt haben“, sagt SVR-Sprecher Stefan Geisler. Denn nach nur zwei Spielminuten war Dadah Gadea nach einer Ecke von Mick Vogelsang und Vorlage von Jan Kaufmann im Strafraum mit dem Fuß zum 1:0 zur Stelle.

Auf der Gegenseite hätte es dann aber fast ebenfalls geklingelt: Cristian Gadea klärte auf der Linie – gleichzeitig die einzige nennenswerte Chance für die Gastgeber über die 90 Minuten.

„Hombressen hat vor allem versucht, über Dominik Lohne in die Spitze zu spielen, das war dann irgendwann sehr berechenbar, sodass wir uns darauf einstellen konnten“, so Geisler.

Bereits nach neun Minuten zog der SVR der Spielgemeinschaft mit dem 2:0 durch Mick Vogelsang den Zahn, hatte in den ersten 30 Minuten sogar Chancen durch Jan Kaufmann, Bastian Bachmann und Marius Jung auf 3:0 zu stellen. „Da hätte es dann schon entschieden sein können in der ersten halben Stunde. Wir haben dann aber zu den richtigen Zeitpunkten noch vor der Pause und direkt nach dem Wiederanpfiff getroffen, damit haben wir ihnen dann endgültig den Stecker gezogen“, so ein sehr zufriedener SVR-Sprecher.

SVR: Göhler - Montag (Zeid/79.), D. Gadea, Binneberg, C. Gadea, Szymanski (Schätzke/56.), Kaufmann (Cocca Ferreira/68.), Vogelsang (Wittich/79.), Jung, Bachmann (Kirschner/58.), Swinarski.

Tore: 0:1 D. Gadea (2.), 0:2 Vogelsang (9.), 0:3 Bachmann (37.), 0:4 Vogelsang (46.), 0:5 Binneberg (62.).

SV Türkgücü Kassel - SG HNU 3:0 (2:0). Von einem „extrem frustrierenden Spiel“ spricht HNU-Trainer Andreas Hartmann: „Unsere Einsatzbereitschaft war nicht wie sie sein muss, um in dieser Liga zu gewinnen. Wenn du die Klasse halten willst, dann musst du einen solchen Gegner schlagen. “

Vor den ersten beiden Gegentoren seien die taktischen Vorgaben laut Hartmann einfach über den Haufen geschmissen worden, trotzdem sei seine Mannschaft ganz und gar nicht chancenlos gewesen: „Wir hatten vier Hundertprozentige, aber treffen das Tor wieder nicht. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen.“

Musste das Feld gegen Türkgücü früh mit einer Verletzung verlassen: Marcel Weishaar von der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund.
Musste das Feld gegen Türkgücü früh mit einer Verletzung verlassen: Marcel Weishaar von der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund. © Marvin Heinz

Stattdessen kassierte HNU, das früh auf Marcel Weishaar verzichten musste (Oberschenkelprobleme) und auch noch Anton Braun verlor (Wadenverletzung), noch vor der Halbzeit das zweite Gegentor. „Das ist der Unterschied zur Kreisoberliga: Die wenigen Räume, die man lässt, die werden eiskalt bestraft“, so Hartmann.

SG HNU: Bauer - Langheld (Hilgenberg/76.), Hauss, Dunkelberg, Baum, L. Braun, Wöll, N. Wittich, Pankow, Weishaar (Stück/12.), A. Braun (Wetterau/46.).

Tore: 1:0 Kara (27.), 2:0 Boukhoutta (45.), 3:0 Uslas (70.).

(Maurice Morth)

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