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SV Reichensachsen will in der Fußball-Gruppenliga weiter oben mitspielen

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Will als Kapitän des SV Reichensachsen auch in der Rückrunde in der Fußball-Gruppenliga vorangehen und Verantwortung übernehmen: Tonio Binneberg (rechts).
Will als Kapitän des SV Reichensachsen auch in der Rückrunde in der Fußball-Gruppenliga vorangehen und Verantwortung übernehmen: Tonio Binneberg (rechts). © Marvin Heinz

Kommende Woche startet der SV Reichensachsen in die Rückrunde der Fußball-Gruppenliga. Wir haben vorab mit Kapitän Tonio Binneberg gesprochen.

Reichensachsen – „Oben mitspielen“ wollte der SV Reichensachsen in der diesjährigen Saison der Fußball-Gruppenliga von vornherein. Und hält an dieser Zielsetzung auch mit Blick auf die nahende Rückrunde fest, wie Kapitän Tonio Binneberg im WR-Gespräch erläutert.

„Wir wissen natürlich, dass Platz eins, der Aufstieg und Meisterschaft bedeuten würde, in diesem Jahr sehr schwer zu erreichen sein wird. Aber wir wollen auf jeden Fall oben dranbleiben“, sagt der Spielführer.

Derzeit trennen sein Team (5.) sieben Punkte von Spitzenreiter KSV Hessen Kassel II. Rechnerisch ist noch alles möglich, aber es muss natürlich vieles für den SVR laufen. „Wenn Hessen Kassel alles auf die Meisterschaft setzt und ab und an Regionalliga-Spieler auflaufen, wird es schwierig“, so Binneberg.

Binneberg: „Kennen uns nun alle besser“

Aber generell sei es ja vor dem neuerlichen Amtsantritt von Rafal Klajnszmit als Trainer zu Beginn der laufenden Saison und den einigen neuen (verbandsliga-erfahrenen) Spielern wie Jakub Swinarski und David Dreyer der Plan gewesen, in den nächsten zwei bis drei Jahren den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse zu schaffen. Und in dieser Hinsicht sieht Tonio Binneberg seine Farben auf einem guten Weg.

„In der Hinrunde war es eben auch so, dass noch nicht alle Abläufe immer optimal funktioniert haben. Wir kennen uns nun alle besser und sind spielerisch aufeinander abgestimmt.“

Das macht Mut für die zweite Halbserie und auch die nahe Zukunft. An einer Schwäche hat der SV Reichensachsen in der Vorbereitung, die Binneberg als sehr intensiv und auch gut beschreibt, gezielt gearbeitet.

Konsequenter selbst das Spiel machen

„In der Hinrunde haben wir gegen die starken Gegner oft exzellente Spiele hingelegt, in dem wir hinten gut standen und Konter über unsere schnellen Leute gefahren sind. Schwer getan haben wir uns eher gegen Teams aus unteren Tabellenregionen, die sich hinten reingestellt haben. Hier haben wir daran gearbeitet, dass wir konsequenter das Spiel machen und uns Tore herausarbeiten“, berichtet Binneberg.

Personell hat sich beim SVR im Übrigen nichts geändert. Heißt also: Der Kader bleibt – wenn alle Spieler zur Verfügung stehen – qualitativ gut besetzt für die Gruppenliga. Aber auch schmal. Fallen mehrere Leute aus, wird es eng.

Zum Auftakt zählt nur ein Heimsieg

„Hier müssen wir hoffen, dass wir gut durchkommen ohne größere Verletzungen und Sperren, wobei Zweiteres in der Hinrunde ja sowieso kaum ein Thema war“, sagt der Kapitän. Außerdem gelte es, Eigengewächse mit Potenzial aus der eigenen A-Jugend Schritt für Schritt im Seniorenbereich zu integrieren.

Für den Rückrundenauftakt am Sonntag, 6. März, gegen den VfL Kassel (9.) gibt es indes nur ein Ziel: Heimsieg. „Diesen Gegner wollen wir natürlich schlagen – gerade im Heimspiel“, so Binneberg.

Denn ungleich schwerer wird Auftritt Nummer zwei im Derby-Gastspiel bei der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach. So oder so: Man darf gespannt sein, wie dicht der SV Reichensachsen den ganz vorne platzierten Teams auf den Fersen bleibt – und was in den nächsten Jahren noch möglich ist. (flk)

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