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Tabellenführer zu Gast bei Eintracht Baunatal

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Von: Martin Scholz

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Trainer Dennis Weinrich und seine Baunataler Handballer empfangen den Tabellenführer.
Immer schön locker bleiben: Trainer Dennis Weinrich und seine Baunataler Handballer empfangen den Tabellenführer. © Andreas Fischer

Eigentlich ist die Saison ja erfolgreich beendet. Die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunataler empfangen am heutigen Samstag (18 Uhr, Rundsporthalle) den TSV Burgdorf II. Die Bundesliga-Reserve ist aktueller Tabellenführer, und die Eintracht ist seit dem vergangenen Wochenende uneinholbarer Zweiter – beide Mannschaften haben damit die Klasse gehalten und könnten sich entspannt zurücklehnen. Machen sie aber nicht.

Die Burgdorfer um Heidmar Felixson und Sven Hylmar haben nämlich auf ihrer Internetseite schon mal klar gemacht, dass sie nicht zu einem munteren Trainingsspielchen nach Nordhessen kommen. „Wir haben unser erstes Ziel mit dem Nichtabstieg erreicht, jetzt wollen wir versuchen, auch unser zweites Ziel umzusetzen, nämlich die Relegation auf Platz eins zu beenden“, sagt Felixson. Um oben zu bleiben, darf die Partie nicht verloren werden, denn im Falle einer Niederlage würde Baunatal, die das Hinspiel mit 33:32 für sich entscheiden konnten, vorbeiziehen.

Das wäre ganz nach dem Geschmack des Baunataler Trainers Dennis Weinrich, der sich nach dem Klassenerhalt am vergangenen Wochenende erst einmal etwas entspannter gibt: „Wir haben natürlich etwas gefeiert und auch in dieser Woche einmal weniger trainiert“, sagt Weinrich, dessen Gedanken jetzt bereits in Richtung kommende Saison gehen.

Vorher haben sich der Trainer und seine Spieler allerdings durchaus vorgenommen, dem TSV Burgdord den ersten Tabellenplatz streitig zu machen. „Das Hinspiel war emotional und sehr knapp. Wir haben zwei Rote Karten kassiert und trotzdem gewonnen. Es ist völlig klar, dass uns Burgdorf jetzt zeigen will, dass sie die bessere Mannschaft sind, aber da werden wir uns zu wehren wissen“, gibt Weinrich die Marschrichtung vor.

Die athletischen Spieler und auch das 1:1-Spiel des Gegners seien sehr fordernd, weiß Weinrich, der erneut keine weiteren Ausfälle zu vermelden hat. Auch wenn auf Baunataler Seite der Druck raus ist, steht für Weinrich fest: „Wir wollen ein spannendes Spiel abliefern und zeigen, dass wir besser sind.“ (Martin Scholz)

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