Handball-Oberliga Frauen: HSG Lachte-Lutter kommt in die Schuhwallhalle

Der Tabellenletzte kommt

Krieg ich den noch? Das scheint sich Northeims Anastasia Lucenko (rechts) zu fragen, während zwei gegnerische Spielerinnen Tanja Bünger abschirmen. Archivfoto: Niesen

Northeim. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse dürfen ihren nächsten Gegner in der heimischen Schuhwallhalle nicht unterschätzen. Die HSG Lachte-Lutter ist zwar Träger der roten Laterne, aber trotzdem für eine Überraschung gut. Ihren bisher einzigen Sieg haben die Gäste mit einem 30:29 gegen den MTV Post Eintracht Celle gefeiert, gegen den Northeim auswärts sang- und klanglos mit 19:27 untergegangen ist. Anpfiff des Spiels ist am Sonntag um 15 Uhr.

HSG-Trainer Carsten Barnkothe fordert von seinen Spielerinnen Respekt und Konzentration von der ersten Minute an, um den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten zu können. Die Voraussetzungen gegen den Aufsteiger, der die Meisterschaft der vergangenen Saison in der Landesliga ohne Punkteverlust nach seinem Abstieg aus der Oberliga gewonnen hatte, sind gar nicht schlecht. Am vergangenen Wochenende tankten die Northeimerinnen bei ihrem 31:27-Erfolg über den starken TSV Burgdorf Selbstvertrauen, und sie werden bis auf die Langzeitverletzten Yvonne Wode und Tanja Weitemeier komplett sein. Auch Neuzugang Charlotte Eberl wird wohl zur Verfügung stehen.

„Mit jetzt vier Rückraumspielerinnen haben wir mehr Möglichkeiten“, freut sich Northeims Coach, dass sich die Personalnot im Rückraum etwas entspannt hat. Jetzt haben Katja Klein, Michaela Halm und Tanja Bünger die Möglichkeit, sich eine Auszeit auf der Bank zu gönnen.

Zum Bedauern von Barnkothe war die Trainingsbeteiligung in dieser Woche nicht so gut wie gewohnt. „Einige Spielerinnen waren aus beruflichen Gründen verhindert.“ Vielleicht hat die Pause aber auch den Kopf freier gemacht, denn in einigen Punkten ist das Spiel nach wie vor verbesserungswürdig. „In der offensiven Deckung müssen wir mehr raustreten, um den Gegner unter Druck zu setzen“, moniert der Trainer. Außerdem fordert er die Spielerinnen, im Angriff mehr Geduld zu zeigen und den richtigen Zeitpunkt des Abspiels abzuwarten. Große Hoffnungen setzt er in das schnelle Gegenstoßspiel der Northeimerinnen, mit dem die HSG zu einfachen Toren kommt. Barnkothe: „Wir müssen unsere Stärken abrufen.“ (zhp)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.