Interview: Binja Rassner und Sabine Lippe vom Kasseler Rot-Weiss-Klub über Tanzen für Anfänger

Am Anfang reichen bequeme Schuhe

Aufstellung, bitte: Binja Rassner (vorn in der Mitte) mit den Kursteilnehmern Ina Werner (links) und Malte Lassen. Foto: Schachtschneider

kassel. Beim Kasseler Rot-Weiss-Klub ist nicht nur Bundesliga-Tanz angesagt. Auch die Nachwuchsarbeit steht im Fokus, und gerade erst seit dieser Woche gibt es ein neues Angebot für Anfänger. Darüber sprachen wir mit der Turniertänzerin Dr. Binja Rassner und Kursleiterin Sabine Lippe.

Es gibt eine neue Gruppe beim Rot-Weiss-Klub Kassel – wollen die alle Walzer, oder was ist angesagt?

Lippe: Das auch, aber grundsätzlich sind wir für alle Tänze offen: Standard, Latein, Salsa, Discofox, Salsa oder andere Wünsche.

Ist das schwer zu lernen?

Rassner: Die einen bringen mehr Talent mit, aber grundsätzlich unterrichten wir die Tänze so, dass sie jeder lernen kann. Wir nehmen uns Zeit und stellen uns auf die Teilnehmer ein.

Was sind die Grundlagen?

Rassner: Wir beginnen mit langsamem Walzer und Cha-Cha-Cha. Die Grundschritte sind nicht besonders schwer zu lernen.

Wer kommt denn meistens zum Tanzen? Die Konfirmanden?

Rassner: Den größten Teil bilden die Menschen, die Mitte 20 sind, aber unser Angebot richtet sich an Teenager bis hin zu älteren Menschen. Jeder ist willkommen.

Wie sieht es mit den motorischen Fähigkeiten aus?

Lippe: Die Kursteilnehmer sollten geradeaus und zur Seite gehen können. Den Rest bekommen sie bei uns - inklusive eines besseren Körpergefühls.

Wie ist es denn im Klub um den Nachwuchs bestellt?

Lippe: Wir haben im Moment 98 Kinder in Kassel und in Fuldabrück in der Hermann-Schafft-Schule. Der Verein hat insgesamt 320 Mitglieder.

Und wenn jetzt jemand Breakdance lernen will, was sagen Sie da?

Lippe: Wir hatten das mal im Angebot aber im Moment nicht mehr. Wenn es Interessenten gibt, würden wir aber wieder eine neue Gruppe anbieten.

Braucht man einen Partner?

Lippe: Nicht zwingend. Vor allem die Herren sollten allerdings wissen, dass wir meistens einen Damen-Überschuss haben

Was ist mit den Kosten?

Rassner: Bei der Kleidung muss man nicht besonders viel Geld ausgeben. Für den Anfang reichen bequeme Kleidung und ein paar Turnschuhe. Wer dann irgendwann mehr will, kann das naturlich auch bekommen – allerdings als Maßanfertigung. Dann kostet der Frack schon mal 1500 Euro und das Strasskleid bis zu 3000 Euro. Aber für Turniereinsteiger reichen anfangs für den Herren eine schwarze Hose und schwarzes Hemd und für die Dame ein schwarzer Rock und ein schlichtes Oberteil. Infos und Fragen:

www.rwk-kassel.de pressestelle@rwk-kassel.de

Von Martin Scholz

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