Tanzsport-Bundesliga: Göttingen wieder Dritter

"Die Wertungsrichter ins Wanken zu bringen, ist unser Ziel"

Göttingen. Bewegung in der Rangliste – danach sehnen sich seit vielen Jahren die Freunde des Bundesliga-Tanzsports. Am vergangenen Samstagabend rieben sich viele Fans verwundert die Augen.

Ludwigsburg gewinnt

Dies war zurückzuführen auf die Wertungen beim vierten von fünf Turnieren für Standardformationen. Denn der Weltmeister Braunschweiger TSC (2212121) musste sich in Nürnberg erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit wieder dem 1. TC Ludwigsburg (1121313) geschlagen geben. Den dritten Rang belegte – und da blieb alles wie immer – die A-Formation des TSC Schwarz-Gold Göttingen. Den sechsten Platz sicherte sich erneut die Göttinger B-Formation.

Für Göttingens Chef-Trainer war dies ein deutlicher Beleg dafür, dass die nationale Spitze in dieser Saison enger zusammengerückt ist. „Diese Wertungen zeigen, wie eng die drei Top-Mannschaften derzeit beieinander liegen“, kommentierte Markus Zimmermann das Ergebnis von Nürnberg, das unter ungewöhnlichen Bedingungen zustande kam. Denn bedingt durch Krankheitsfälle startete Braunschweig nur mit sieben Paaren. „Diese Schwäche konnte Ludwigsburg ausnutzen, eindeutig ist die Wertung nicht! Wir sehen das Ergebnis nicht als Dämpfer in unsere Richtung, sondern eher als Bestätigung, schließlich haben uns zwei Wertungsrichter vor Ludwigsburg gesehen!“

Diese hatten es in Nürnberg nicht leicht: Ein geschwächter Weltmeister und ein starkes Göttinger Team brachten sie ins Schwitzen. „Wir brechen die Strukturen immer weiter auf. Die Wertungsrichter ins Wanken zu bringen, ist unser Ziel“, meinte Zimmermann. Seit über 20 Jahren kam kein Team so nah an die Dauer-Erfolgsträger Ludwigsburg und Braunschweig ran. (raw)

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