Dritter Rang als Minimalziel für Göttinger Tänzer

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Markus Zimmermann

Göttingen. Harte Arbeit kommt bekanntlich vor dem sportlichen Erfolg: Nach diesem Motto handelten in den vergangenen Tagen die Tänzerinnen und Tänzer des TSC Schwarz-Gold Göttingen.

Seit der Präsentation des neuen Teams für die bevorstehende Saison in der Tanzsport-Bundesliga für Standardformationen trainierte das Team jeden Tag. Eine zweiwöchige schweißtreibende Vorbereitung, die sich am Samstag bei den Deutschen Meisterschaften in Bremen auszahlen soll.

Das Göttinger Ziel für die Titelkämpfe ist klar. „Wir wollen wieder mindestens den dritten Platz sichern“, betont Markus Zimmermann. Der Göttinger Cheftrainer musste nach der vergangenen Saison einen personellen Umbruch hinnehmen. Der Austausch an Aktiven war sogar so groß, dass das B-Team bekanntlich freiwillig auf die erste Liga verzichtete und künftig nur noch in der Regionalliga starten wird.

Umbruch auch beim Meister

Einen personellen Umbruch gab es aber auch beim Serienmeister Braunschweig. Doch anders als die Göttinger, die auf interne Verstärkungen setzten, hat sich der mehrfache Welt- und Europameister mit Aktiven von Bundesliga-Konkurrenten verstärkt. Der Dauerzweite Ludwigsburg hat mit derartigen Problemen nicht zu kämpfen. Dafür hat der 1. TC nach drei Jahren die Choreographie gewechselt. In Bremen tanzt der Zweite der vergangenen Saison zum neuen Musik-Motto „Amour fatal“.

Genau wie die Braunschweiger („In constant touch“) vertrauen die Göttinger der vertrauten Choreographie aus der vergangenen Saison. Aus gutem Grund, wie Göttingens Trainer erläutert. „Nach dem Umbruch im Team, haben wir uns dafür entschieden, noch einmal auf die bekannte Choreographie zu setzen. Wir haben die Rockphony erneut optimiert. So erleichtern wir unserem aufgerücktem Nachwuchs den Weg in die Bundesliga, denn die Choreographie ist ihnen bekannt“, betont Zimmermann.

In Bremen wird aber auch das zweite Ticket für die Weltmeisterschaft der Formationen (28. November in Ludwigsburg) vergeben. Braunschweig ist schon qualifiziert. Der Deutsche Meister ist ebenfalls bei der WM dabei. Sollte Braunschweig in Bremen gewinnen, würde der Zweitplatzierte nachrücken. 

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