Deutsche Meisterschaft in Braunschweig

Tanzteam Göttingen: Dynamik und jugendliche Frische

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Schickes Outfit: Das A-Team des ASC bei der Teampräsentation in der Sparkassen-Arena. In Braunschweig hoffen die Göttinger wieder auf eine Top-Platzierung.

Die Mannschaft von Markus Zimmermann geht mit einer ausgefeilteren Version der „Postmodern Jukebox“, die sie bereits in den vergangenen zwei Jahren getanzt haben, an den Start. Dazu gibt es allerdings neue, gelb-weiße Kleider. Wie diese und die neue, alte Choreografie in der Liga ankommen, wird bereits am kommenden Sonnabend deutlich werden, denn dann findet in der Volkswagenhalle in Braunschweig die Deutsche Meisterschaft der Standardformationen statt.

„Im Tanzsport ist das ja ein wenig anders, als in den meisten anderen Sportarten. Bei uns hängt die Deutsche Meisterschaft nicht mit den Bundesliga-Ergebnissen zusammen, sondern wird zum Start der neuen Saison als erstes durchgeführt“, erklärt Cheftrainer Markus Zimmermann das für den Sport ungewöhnliche Prozedere.

Zuletzt zwei Vizetitel

In den vergangenen beiden Jahren gelang es dem Tanzsportteam Göttingen, sich den Deutschen Vizemeistertitel zu ertanzen und damit auch die Tickets für die WM 2016 in Ungarn und die EM 2018 in Russland zu sichern. An diesen Erfolg wollen sie nun anknüpfen. „Natürlich ist unsere Zielsetzung, auch in diesem Jahr wieder oben anzugreifen. Wir haben ein junges Team und wollen uns mit Dynamik und jugendlicher Frische von der Konkurrenz abheben“, so die beiden Teamsprecher Sarah Günther und Anton Shukow. Dass genug Potenzial in seinen Tänzern und Tänzerinnen steckt, davon ist Markus Zimmermann überzeugt: „Alle sind mit vollem Einsatz und Leidenschaft dabei. Wir haben viel und hart trainiert, und die tänzerische Weiterentwicklung ist im gesamten Team zu sehen. Wir brauchen uns nicht verstecken“.

Samstagabend im TV

Bevor es nach Braunschweig geht, fand am Freitag noch einmal das traditionelle Abschlusstraining im Klubhaus des ASC Göttingen statt. „Das ist unsere Einstimmung vor jedem großen Turnier, die unglaublich wertvoll für unsere Fokussierung ist“, erklärt Zimmermann, der neben der tänzerischen Qualität auch viel Wert auf die mentale Einstellung legt.

„Das Besondere am Formationstanzen ist es, acht Paare in Einklang zu bringen. Wir wollen auf dem Parkett eine Einheit bilden, und genau dafür ist es wichtig, sich nicht nur im Training, sondern auch noch einmal explizit vor dem Wettkampf emotional aufeinander und miteinander einzustimmen“.

Wer das spannende Finale der Deutschen Meisterschaft und das Abschneiden der Göttinger zuhause mitverfolgen möchte, sollte am Samstag ab 23:20 Uhr den NDR einschalten. N 3 überträgt die Finalrunden der Latein- und Standardformationen in seiner Sendung „Sportclub live“ im Fernsehen. (nh)

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