Bundesliga Standardformation: Tanzsportteam Göttingen bricht Zementierung auf

Harte Arbeit wurde belohnt

Da war der Jubel riesengroß: Das Tanzsportteam Göttingen ließ bei der Verkündigung des zweiten Platzes durch die Wertungsrichter am vergangenen Samstag in der S-Arena ihrer Freude darüber freien Lauf. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. „Harte Arbeit“, so beschreibt der 1. Vorsitzende des TSC Schwarz-Gold Göttingen, Jens Wortmann, das, wofür das Tanzsportteam Göttingen am vergangenen Samstag beim dritten Turnier in der Bundesliga der Standardformationen mit dem zweiten Platz hinter dem 1. TC Ludwigsburg, aber vor dem Braunschweiger SC belohnt wurde.

„Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen, was mein Team geleistet hat. Umso mehr freue ich mich, dass die Tänzerinnen und Tänzer es nach jahrelanger harter Arbeit geschafft haben, endlich die Braunschweiger hinter sich gelassen zu haben“, freute sich Trainer Markus Zimmermann, der auch im Triumph äußerst bescheiden blieb. Sollten die Göttinger auch die beiden verbleibenden Turniere in Braunschweig und Nürnberg mit dem zweiten Platz abschließen, wäre dies für die Uni-Städter auch der zweite Rang im Abschlussklassement – gleichbedeutend mit der Teilnahme an der Europameisterschaft oder sogar Weltmeisterschaft. Wortmann klärt auf: „Da Ludwigsburg nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden kann und auch Deutscher Meister ist, wird der Bundesliga-Vize dann auch an der EM und WM teilnehmen.“

Auch OB Köhler fasziniert

Auch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler ließ sich von der Faszination, die von diesem Hochleistungssport ausgeht, einfangen: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie zu Recht Zweite geworden ist.“

Seit ihrer Gründung im Jahre 2004 haben die 19 Tänzerinnen und Tänzer akribisch darauf hingearbeitet, nunmehr den Bock, sprich die Zementierung der beiden ersten Plätze, die unter Ludwigsburg und Braunschweig immer mal abwechselnd Bestand hatte, umzustoßen und aufzubrechen. „Unglaublich stolz bin ich im Übrigen auch darauf, dass dieses Tanzsportteam fast ausschließlich aus Göttingerinnen und Göttingern besteht“, betont Wortmann.

Zimmermann ging sogar so weit, davon zu sprechen, dass „wir Geschichte geschrieben haben“. Neben diesem zweiten Platz am vergangenen Samstag sei aber auch der Aufstieg aus der zweiten in die erste Bundesliga im Jahre 2008 eines seiner schönsten Erlebnis als Tanztrainer gewesen. „Es wird sicherlich schwierig, in zwei Wochen gerade in Braunschweig diesen zweiten Platz zu bestätigen, wir werden aber alles dafür tun“, versprach Zimmermann. (gsd)

Von Walter Gleitze

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