TSC Schwarz-Gold hat sich in der Spitze etabliert / A-Formation jetzt im Umbruch

Göttingen als Hochburg des Tanzsports

Etwas fürs Auge: Mehr als 2000 Zuschauer erfreuten sich beim Heim-Turnier des TSC Schwarz-Gold Göttingen in der S-Arena an den Darbietungen der Tänzerinnen und Tänzer. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Es war die bisher erfolgreichste Saison des TSC Schwarz-Gold Göttingen in der Bundesliga der Standard-Formation in seiner Vereins-Historie. Das A-Team belegte wie im Vorjahr den dritten Rang und das B-Team sicherte sich wie schon zweimal zuvor mit dem sechsten Rang den Ligaerhalt.

„Wir haben uns fest etabliert in der Spitze der deutschen Standard-Formation“, freut sich TSC-Präsident Jens Wortmann. Er legt allerdings sehr viel Wert darauf, dass der Verein TSC Schwarz-Gold vor allem finanziell sich nur in Kooperation mit der Tanzschule Krebs und dem ASC 46 Göttingen tragen kann. „Anders wäre dieser finanziell aufwändige Sport gar nicht zu betreiben“, betont Wortmann. Und der TSC Schwarz-Gold ist in der kommenden Saison der einzige Verein mit zwei Teams in der Bundesliga nach dem Abstieg des B-Teams des Braunschweiger TSC.

Göttingen als Tanz-Hochburg

Stolz ist Wortmann darauf, dass im A-Team von Trainer Markus Zimmermann, Inhaber der Tanzschule Krebs, fast ausschließlich Göttinger Tanzpaare stehen. „Wir haben den großen Vorteil, mit Markus Zimmermann einen Trainer zu haben, der zudem Nachwuchs aus seiner Tanzschule beobachten und rekrutieren kann“, sagt Wortmann. „Göttingen ist eine deutsche Hochburg des Tanzsports.“ Neben dem A- und B-Team in der Bundesliga Standard gibt es ein C-Team in der Regionalliga und ein Team in der Regionalliga Latein.

Beim zweiten von insgesamt vier Bundesliga-Turnieren erwies sich Göttingen erneut als die Stadt mit dem begeisterungsfähigsten Publikum. „Unser Turnier ist gegenüber den anderen Turnieren immer ausverkaufte“, weiß Wortmann um die Attraktivität des Tanzens in Göttingen.

Und auch in der nächsten Saison will der TSC Schwarz-Gold den zweiten Platz, den seit Jahren der 1. TC Ludwigsburg hält, angreifen. „Der sportliche Wettbewerb ist eröffnet, die Motivation unser Tänzerinnen und Tänzer ist riesig, es in der nächsten Saison erneut anzugehen“, freut sich Wortmann schon jetzt auf die kommende Saison. Ob das A-Team dann wieder mit der Choreografie „Rockphonie“ an den Start geht, ist noch nicht entschieden. Auf jeden Fall wird es einen kleinen personellen Umbruch geben. (gsd)

Von Walter Gleitze

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