Deutsche Meisterschaft in Bremen ist Standortbestimmung für Rot-Weiß-Formation

Auf höherem Niveau

Auf zu neuen Taten: Die Rot-Weiss-Formation bei „Adrenalin“ in Baunatal mit (von links) Binja Rassner/Burkhard Wagener, Julia Weißbeck/Arno Ehle (verdeckt), Eva-Marie Krath, Florian Jablonski, Martina Lotsch/Michael Khod (beide verdeckt), Sarah Schnitzerling/Christopher Buchloh-Rosenthal, Elisabeth Pawellek/Julian Tatar und Julia Becker/Andreas Podlich (verdeckt). Am Wochenende tanzt die Standardformation bei den Deutschen Meisterschaften in Bremen. Foto: Fischer

KASSEL. Der 7. März 2015 wird den Tänzerinnen und Tänzern der Standardformation des Rot-Weiss-Klubs Kassel in guter Erinnerung geblieben sein. Beim letzten Turnier der Saison 2014/2015 in Göttingen besiegelten die Nordhessen den Aufstieg in die erste Liga. Und jetzt geht es mit Macht in die neue Saison.

Was nicht heißt, das man sich bis jetzt ausgeruht hat. Bereits im April startete die Formation mit einem Fitness-Programm bei Linea-Sportiva. Im Juli kam die Choreografie samt Technik dazu, dann folgten die tänzerischen Aspekte. Trainer Eugen Khod hat nach und nach das Tempo immer mehr angezogen. Und zuletzt ging es mehr um die Feinheiten.

Denn am 14. November gehen die Erstligisten bei den deutschen Meisterschaften in Bremen aufs Parkett. Die Titelkämpfe werden somit die erste Standortbestimmung für den Aufsteiger für die kommende Saison sein.

Denn man wird in Bremen ja auf die Mannschaften treffen, mit denen man sich dann ab 9. Januar 2016 in der ersten Liga auseinandersetzen muss. Als da wären: Abonnementsmeister Braunschweiger TSC, der wohl im Ludwigsburger TC den größten Konkurrenten im Kampf um den Titel hat. Da ist das A-Team aus Göttingen (das B-Team zog aus der 1. Liga zurück), der THC Oldenburg und Casino Nürnberg. Aus Hessen kommen Gießen und Friedberg (rückte für Göttingen B nach) sowie die Kasseler Formation.

Erfolgreich Choreografie

Diese wird erneut mit der zuletzt erfolgreichen Choreografie „Tanguera - addicted to Tango“ ins Rennen gehen. Allerdings hat man in den intensiven Vorbereitungsphasen versucht, sich an das hohe Niveau der ersten Liga anzugleichen. Trainer Eugen Khod hat den Schwierigkeitsgrad der Choreografie nochmals erhöht. Bilder und Schritte wurden dementsprechend verändert.

Die erfolgreiche Kasseler Standardformation ist fast unverändert zusammengeblieben (siehe Hintergrund) und die Tänzerinnen und Tänzer haben bei unterschiedlichen Charakteren und Berufen immer noch eins gemeinsam: Den Spaß am Formationstanzen.

„Wir gehen in Bremen hoch motiviert an den Start“, sagt Trainer Eugen Khod. „Die Formation hat in den letzten Trainingseinheiten alles gegeben. Und genau mit der Einstellung wollen wir auch an der Weser auftreten.“ Bremen sei in der Tat eine Standortbestimmung für den Aufsteiger, „und nach den Titelkämpfen wissen wir, woran wir bis zum Ligastart im Januar noch arbeiten müssen“.

Von Peter Fritschler

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