Tanzen: Jetzt Dreikampf statt Zweikampf

Göttingen in die Phalanx von Ludwigsburg und Braunschweig eingebrochen

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Lautstarke Ansagen: TSC-Cheftrainer Markus Zimmermann geht emotional mit, wenn seine Formation tanzt.

Göttingen. Keine Veränderungen hat der letzte Turniertag der Bundesliga der Formationspaare gebracht. So blieb es bei der Platzierung wie am ersten von fünf Turniertagen.

Der amtierende deutsche Meister 1. TC Ludwigsburg schloss die Bundesliga auch mit Rang eins ab gefolgt vom Braunschweiger TSC A und dem A-Team des TSC Schwarz-Gold Göttingen. Das Göttinger B-Team muss nach einem Jahr allerdings wieder zurück in die 2. Bundesliga als Siebter von acht Teams.

„Wir haben einen gewissen Umbruch in unserem A-Team hervorragend bewältigt“, zieht TSC-Cheftrainer Markus Zimmermann eine durchweg positive Bilanz und ist mit dem dritten Platz am Ende dieser Saison durchaus zufrieden. Die Europameisterschaft in Sotschi vor gut drei Wochen sei sicherlich der Höhepunkt in dieser Saison gewesen, den die Göttinger Formation mit einem exzellenten fünften Platz belegt hat. Diesen Rang hatte der TSC Schwarz-Gold auch bei den Weltmeisterschaften in der Vorsaison erreicht. „Wir haben bei der EM bewiesen, dass wir in der Weltspitze angekommen sind“, sagt Zimmermann.

Zudem sei seine Formation noch näher an die beiden führenden Teams aus Ludwigsburg und Braunschweig herangerückt. „Es ist in den letzten zwei Jahren eindeutig aus dem Zweikampf ein Dreikampf geworden“, betont der TSC-Cheftrainer. Und sollte das Wertungssystem von der EM und WM von der Bundesliga in der kommenden Saison übernommen werden, dürften die Unterschiede der drei führenden Formationen wohl noch weniger werden. Dieses Wertungssystem wurde nun auch am letzten Turniertag in Braunschweig angewandt. Nur einen Punkt trennte den ersten Ludwigsburg vom Zweiten Braunschweig. Und zwischen Braunschweig und Göttingen betrug der Unterschied in der Wertung lediglich 0,75 Punkte. Zimmermann geht davon aus, dass die neue Wertung, sollte sie in der nächsten Saison kommen, sicherlich gegenüber der Platzierungswertung objektiver ist, da verschiedene Kriterien bei den Vorträgen bewertet werden müssen.

B-Team abgestiegen

Dass das B-Team des TSC Schwarz-Gold abgestiegen ist, sei für Zimmermann kein Beinbruch. „Wichtig für dieses noch junge Team war, sich stetig weiterzuentwickeln, was durchaus gelungen ist. Dieses Team hat eine gute Perspektive“, so Zimmermanns Bilanz hinsichtlich des B-Teams. (wg/gsd)

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