Vor Ort: Fünfmal Note 1 für die Standardformation des Rot-Weiss-Klub in Göttingen

La Ola für den Meister

Jubel pur: Elisabeth Pawellek, Christopher Buchloh-Rosenthal (verdeckt), Sarah Schnitzerling, Eugen Khod, Anna Angelescu, Julian Tatar, Andreas Freund, Binja Svea Rassner, Alina Wüst und Michael Khod. Foto: Jelinek

Göttingen. Grenzenloser Jubel in der Sporthalle des Unizentrums Göttingen. Mit dem ersten Platz beim letzten Saisonturnier der zweiten Bundesliga machte die Standardformation des Rot-Weiss-Klub Kassel den Aufstieg in die erste Liga perfekt. Um 18.21 Uhr vergaben die Wertungsrichter am Samstag fünfmal die Note „1“ für die Nordhessen, die damit in den fünf Turnieren viermal siegten und einmal Zweiter wurden.

15.32 Uhr: Die acht Formationen werden von den 200 Zuschauern mit viel Beifall bedacht, die Kasseler marschieren als sechstes Team ein.

Die Vorrunde

15.57 Uhr: Die Rot-Weiss-Formation wird von Betreuer Mirco Seemann als drittes Team aufs Parkett geführt. Für den privat verhinderten Burkhard Wagener tanzt Andreas Freund. Die Nordhessen tanzen nicht schlecht, haben aber Schwächen. Der Auftritt mit „Tanguera – addicted to Tango“ wirkt manchmal zu schnell, dadurch werden Räume eng. Julian Tatar und Florian Jablonski stürzen, Binja Svea Rassner verliert den linken Schuh. Beides findet keinen Eingang in die Wertung.


Kleines Finale

17.20 Uhr: Nur Bocholt und Oberhausen tanzen das kleine Finale aus. Berlin, das ohnehin abgestiegen ist, verzichtet, weil sich ein Tänzer in der Vorrunde bei einem Sturz verletzt hat.

Großes Finale

17.45 Uhr: Die Formation des Rot-Weiss-Klubs tanzt im großen Finale als letzte Mannschaft. Die Konkurrenz aus Gießen und Friedberg steigert sich, greift an, auch Bernau überzeugt. Dann führt Mirco Seemann die Kasseler Formation herein. Und die zeigt vom ersten Schritt an volle Konzentration, geht mit kontrollierter Kraft in Tango, Wiener Walzer, Langsamer Walzer, Slowfox und Quickstepp. Der Auftritt ist selbstbewusst und gelungen.

Die Wertung

18.21 Uhr: Die Wertungsrichter sind sich einig - Fünfmal die „3“ für Friedberg, fünfmal „2“ für Gießen, fünfmal die „1“ für Kassel. Und der Jubel kennt keine Grenzen.

Der Trainer

18.41 Uhr: Die Siegerehrung mit einer La Ola der anderen Formationen für die Rot-Weißen ist vorbei. Trainer Eugen Khod hat sich des Fracks entledigt: „Die Mannschaft hat sich einen Traum erfüllt.“ Man habe die Fehler von der Stellprobe in der Vorrunde schon ausgemerzt, sei aber mit zu viel Elan („übermotiviert“) in diese gegangen. „Im Finale haben wir unsere Kraft und Schnelligkeit aber richtig kanalisiert und so exakt getanzt, wie ich es mir wünsche.“ Lange Zeit zum Ausruhen wird der Coach dem Team nicht geben, am 13. April geht es mit dem Fitness-Programm schon wieder los.

Von Peter Fritschler

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