Kasseler Standardformation belegt bei Bundesliga-Auftaktturnier Platz sieben

Rot-Weiss-Tänzer starten gut

Harmonierten für Rot-Weiss auch in Ludwigsburg prächtig: Alina Wüst und Michael Khod. Archivfoto: Jelinek

Ludwigsburg. Die Standardformation des Rot-Weiss-Klub Kassel ist auf dem richtigen Weg. Beim Auftaktturnier der 1. Bundesliga gelang den Nordhessen mit Platz sieben eine erste positive Standortbestimmung.

Der Tagessieg ging erwartungsgemäß an den amtierenden Weltmeister aus Ludwigsburg. Die Plätze zwei und drei belegten, wie bei der DM, die Mannschaften aus Braunschweig und Göttingen.

Mit Spannung machte sich die Kasseler Standardformation auf den Weg zum Auftaktturnier nach Ludwigsburg. Die Zeit nach der Deutschen Meisterschaft Anfang November wurde intensiv für Verbesserungen genutzt. Damals musste sich die Mannschaft knapp dem Team aus Gießen geschlagen geben.

In Ludwigsburg sollte dies anders sein. Bereits in der Vorrunde, in der die Kasseler Mannschaft direkt nach Ludwigsburg auf das Parkett musste, zeigte sich das Team um Trainer Eugen Khod in guter Form. Die Änderungen und Paarumstellungen machten sich bezahlt: Die Tänzerinnen und Tänzer wirkten deutlich souveräner als bei der nationalen Meisterschaft.

Das Wertungsgericht sah die drei hessischen Teams Gießen, Friedberg und Kassel nach der Vorrunde im kleinen Finale um die Plätze sechs bis acht. In diesem war für Kassel alles offen.

Trainer Khod motivierte sein Team vor dem letzten Durchgang mit deutlichen Worten: „Wir wissen, was wir können, und zeigen das jetzt.“ Tatsächlich verlief das Finale kraftvoll und leistungsstark. Die Tänzerinnen und Tänzer waren sich einig, eine souveräne und ausdrucksstarke Darbietung geboten zu haben.

Dieser Meinung schlossen sich zwei der sieben Wertungsrichter an und zogen für Kassel den sechsten Platz. Ihre Kollegen gaben jedoch der Mannschaft aus Gießen den Vortritt, sodass Kassel am Ende knapp unterlegen war. Deutlich war das Ergebnis für Friedberg, das Platz acht erzielte.

Das Ergebnis ist eine weitere Motivation für die kommenden vier Turniere, die Arbeit an Bildentwicklung und Exaktheit fortzuführen. „Wir haben uns in Ludwigsburg gut präsentiert“, so Tänzerin Martina Lotsch.

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