Tanzen: Göttinger A-Formation erneut Dritte, B-Formation schafft Klassenerhalt

Schwarz-Gold nahezu perfekt

Es reicht wieder nicht: Trotz ihrer bisher besten Leistung überhaupt erreichte das A-Team des TSC Schwarz-Gold Göttingen bei seinem Heimturnier erneut nur Rang drei hinter Ludwigsburg. Foto: Jelinek

Göttingen. Auch die bisher beste Leistung, die je eine A-Formation des TSC Schwarz-Gold Göttingen auf das Parkett gezaubert hat, reichte nicht, um den 1. TC Ludwigsburg in der 1. Bundesliga Standardformationen vom zweiten Platz zu verdrängen. „Wir haben in der Tat unser bestes Turnier gezeigt, damit mit ich top zufrieden, nicht aber mit nur zwei Zweien“, meinte Göttingens Trainer Markus Zimmermann und kritisierte damit auch indirekt die Wertungsrichter.

Während die Göttinger zu ihrem Thema „Rockphonie“ die 2000 Zuschauer in der ausverkauften S-Arena sowohl in der Vorrunde als auch im großen Finale mit Leidenschaft und unglaublich ausdrucksstarken Passagen sowie einer grandiosen Synchronität von den Stühlen rissen, spulten die Ludwigsburger relativ emotionslos und routiniert ihr „Amour Fatal“ ab ganz nach dem Motto: „An Braunschweig reichen wir nicht heran, aber Göttingen kann uns auch nicht gefährlich werden“. Zu gefangen scheinen indes die Wertungsrichter schon seit Jahren ihre Prioritäten gesetzt zu haben.

Braunschweig souverän

Tänzerinnen des TuSpo Weende stimmten das erwartungsfrohe Publikum auf einen wunderbaren Abend ein mit Hip-Hop, Ballett und Cancan ein. Danach eröffnete das A-Team des amtierenden Weltmeisters und deutschen Meisters Braunschweiger TSC die Vorrunde mit dem Thema „In constant touch“. Bestechend in der Synchronität, allerdings am Ende mit einem kleinen Wackler, beeindruckte der Abonnements-Meister das sachkundige Publikum. Die ersten Begeisterungsstürme aber löste anschließend das B-Team des TSC Schwarz-Gold Göttingen mit ihrem Thema „Believe“ aus. Dennoch erreichten die Göttinger erneut nur das kleine Finale, setzten sich da aber souverän durch und sicherten sich damit endgültig den Ligaerhalt.

Neben dem Göttinger B-Team tanzten noch das B-Team des Braunschweiger TSC und der Tabellenletzte Club Saltatio Hamburg im kleinen Finale, hatten da aber keine Chance, die Göttinger Formation zu gefährden.

Wie schon im Vorkampf zeigte die A-Formation der Göttinger gleich zu Beginn des großen Finales einen nahezu perfekten Vortrag, der zweifellos die Hoffnung aufkommen ließ, erstmals die Ludwigsburger vom zweiten Rang stoßen zu können. Allerdings setzten lediglich zwei Wertungsrichter das Team von Markus Zimmermann auf Rang zwei. Keinen Zweifel gab es jedoch am Sieger Braunschweig, der somit erneut frühzeitig die deutsche Meisterschaft feiern konnte. (gsd)

Platzierungen: 1. Braunschw. TSC A 1111112

2. TC Ludwigburg 3222231

3. TSC Göttingen A 2333323

4. TSC Nürnberg 4444444

5. T.C.H. Oldenburg 5555555

6. TSC Göttingen B 6666766

7. Braunschw. TSC B 8778678

8. Saltatio Hamburg 7887887

Von Walter Gleitze

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