In Sotschi auf Platz fünf

Formationstanz-EM: 0,3 Punkte fehlten dem Göttinger A-Team zu Bronze

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Toller fünfter Platz bei der EM: Das A-Team des TSC Schwarz-Gold Göttingen konnte bei den Europameisterschaften im Formationstanz im russischen Sotschi überzeugen.

Sotschi/Nürnberg. Bei den diesjährigen Europameisterschaften am vergangenen Wochenende im Formationstanz belegte der TSC Schwarz-Gold Göttingen im russischen Badeort Sotschi einen hervorragenden fünften Platz. „

Ich bin stolz auf die Leistung und auch auf das Ergebnis. Zu den fünf besten Mannschaften überhaupt zu gehören, das ist doch schon was. Und das wurde wiederholt so gesehen“, meinte der TSC-Vorsitzende Jens Wortmann. Dabei schwirrte ihm noch der fünfte Platz der A-Formation der Tanzsportteams Göttingen bei den letztjährigen Weltmeisterschaften im Kopf herum.

Der zweite deutsche Vertreter, der amtierende deutsche Meister 1. TC Ludwigsburg, belegte hinter dem heimischen Team Vera Tyumen den zweiten Platz. Der Göttinger Formation fehlten lediglich 0,3 Punkte zum Medaillenrang drei. Mit diesem Platz hatte zuvor auch TSC-Cheftrainer Markus Zimmermann geliebäugelt. Erstes Ziel war, das große Finale, also unter die ersten Sechs zu kommen.

Stolzes Göttinger Trainerteam

„Uns war wichtig, dass unser Team seine tänzerische Leidenschaft und den Stolz, hier sein zu dürfen, aufs Parkett bringt. Das ist im finalen Durchgang hervorragend gelungen“, meinte unisono das Trainerteam, bestehend neben Zimmermann noch Ariane Schießler, Marc Bieler und Peter Hahne.

Dass den acht Göttinger Paaren in der Vorrunde noch etwas die Nervosität anzumerken war, war nur zu verständlich, war der TSC Schwarz-Gold erstmals als deutscher Vizemeister bei einer Europameisterschaft. Doch im großen Finale zeigten sie eine überaus gelungene Vorstellung, die ihnen diesen hervorragenden fünften Platz einbracht, mit dem alle am Ende mehr als zufrieden waren.

Rang sechs für B-Team

Zeitgleich fand aber auch das vierte Bundesliga-Turnier in Nürnberg statt. Ludwigsburg und Göttingen wurden im Vorhinein auf Rang eins gesetzt, den dann erwartungsgemäß der derzeit hinter Ludwigsburg Bundesliga-Zweitplatzierte Braunschweiger TSC belegte.

„Wir hatten aufgrund des engeren Feldes die Chance, unseren direkten Konkurrenten Wertungen abzunehmen“, hoffte Trainerin Michaela Montag für ihr B-Team des TSC Schwarz-Gold. Doch am Ende stand der vorletzte Rang trotz „zweier Superdurchgänge“, so Montag. Immerhin beurteilte ein Wertungsrichter den Vortrag mit dem dritten Rang. (wg/gsd)

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