Rot-Weiss-Klub will Grundstein zum Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga legen

Tänzer fiebern Start entgegen

Grazil ins erste Turnier: Die Rot-Weiss-Tänzer Eva-Marie Krath und Michael Khod. Foto:  nh

Kassel. Jetzt geht es endlich los. Am Samstag beginnt für die Standardformation des Rot-Weiss-Klub Kassel in Bernau bei Berlin die Saison in der 2. Bundesliga. Für das Team um Trainer Eugen Khod heißt es nun alles geben, denn für den Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga gilt das erste Turnier als richtungsweisend. „Wir wollen zeigen, dass wir erstligatauglich sind“, sagte Khod. Die Tänzerinnen und Tänzer hätten deutlich an Routine und Sicherheit gewonnen, die sehr intensive Saisonvorbereitung und das harte Tainingslager Mitte Dezember (wir berichteten) haben Wirkung gezeigt.

Dennoch starten die Kasseler nicht in der Originalbesetzung des Trainings. Unerwartet fällt ein Tänzer wegen Krankheit aus. Ein ehemaliger Tänzer holte seinen Frack aus dem Schrank und innerhalb kürzester Zeit musste er die Choreographie mit einer neuen Partnerin einstudieren. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr verbrachten die Rot-Weissen deshalb überwiegend auf dem Parkett. Mit zusätzlichen Einheiten wurde das neue Paar integriert.

Insgesamt haben alle acht Paare in den letzten Trainingseinheiten noch einmal einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. „In Bernau werden wir alles geben“, gibt sich Mannschaftskapitänin Anna Angelescu kämpferisch. Ein erfolgreicher Auftakt wäre wichtig, denn beim dritten Ligaturnier vor heimischer Kulisse am 7. Februar in der Kasseler Großsporthalle möchten die Rot-Weissen ihren Aufstiegsplatz sichern.

Der Saisonstart in Bernau verspricht spannend zu werden. Die Teams von Step by Step Oberhausen, ebenfalls Absteiger aus der 1. Bundesliga, und der Rot-Weiss-Club Gießen (3. Platz in der 2. Bundesliga) gehören zu den stärksten Konkurrenten der Kasseler. Interessant ist auch die Frage, mit welcher Musik die Mannschaften in dieser Saison an den Start gehen. Das ist aber noch geheim. (an)

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