Wertungen wie bei der EM

Göttinger Tanz-Teams: Saison-Finale in Braunschweig

Harmonischer Gleichklang vor voll besetzter Tribüne: Das Göttinger A-Team in der Sparkassen-Arena. Foto: zje/gsd

Göttingen. Das Tanzsportteam des TSC Schwarz-Gold Göttingen macht sich am Samstag zum letzten Turnier in der Bundesliga der Formationstänzer nach Braunschweig auf.

„Wir werden mit einer gehörigen Portion Selbstsicherheit auftreten aufgrund unseres internationalen Auftritts vor zwei Wochen in Sotschi bei der Europameisterschaft“, sagt TSC-Cheftrainer Markus Zimmermann.

Gewertet wird am letzten Turniertag nicht, wie in den bisher vier vorherigen Turnieren, nach Platzziffern, sondern wie bei der deutschen Meisterschaft nach unterschiedlichen Kriterien, so wie auch bei der EM gewertet wurde. „Das wird das erste Mal sein, also quasi ein Pilotprojekt, das nach Kriterien der deutschen Meisterschaft gewertet wird“, sagt Zimmermann, der vermutet, dass diese Wertung dann auch generell in der kommenden Bundesliga-Saison angewendet werden soll.

Wider das starre Schema

Für sein Team bietet sich dadurch die Gelegenheit, dass möglicherweise objektiver gewertet wird, was der Göttinger Formation entgegenkommen sollte. Denn es geht bei der bisherigen Wertung in der Bundesliga auch um Namen, das heißt, dass die beiden führenden Formationen der letzten Jahre in Deutschland, der 1. TC Ludwigsburg und der Braunschweiger TSC, naturgemäß immer vorn gesehen werden. 

In diese Phalanx ist der TSC Schwarz-Gold Göttingen aber eingebrochen, wurde bei den letztjährigen deutschen Meisterschaften, die immer vor Saisonbeginn der Bundesliga ausgetanzt wird, Vizemeister und hatte damit auch die Berechtigung, Deutschland neben Meister Ludwigsburg bei der Europameisterschaft in Sotschi vertreten zu haben. Da belegte das Göttinger Tanzsportteam einen hervorragenden fünften Platz.

In Braunschweig genießen die Gastgeber Heimvorteil, sodass sicherlich nicht damit zu rechnen ist, dass neben dem voraussichtlichen Sieger aus Ludwigsburg das Team von Trainer Zimmermann die Chance auf Rang zwei hat. Das schreckt das Göttinger A-Team aber nicht ab, ihre beste Leistung an diesem letzten Turniertag abzurufen.

B-Team wieder runter

In den sauren Apfel des Abstiegs muss das B-Team des TSC Schwarz-Gold Göttingen indes beißen. Dies sei kein Beinbruch, so Zimmermann. „Das Ziel unseres B-Teams war, sich im Laufe der Turnierserie zu steigern. Das hat dieses Team durchaus geleistet, hat sich enorm weiterentwickelt.“ Der Ligaerhalt wäre zwar schön gewesen, doch gehen ja einige Paare mit der Perspektive an die nächsten Aufgaben auch in der 2. Bundesliga heran, wieder den direkten Aufstieg oder den Sprung in das A-Team schaffen zu können. (wg/gsd)

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