Tanzsport-Bundesliga: A-Team aus Göttingen wird Dritter in Ludwigsburg / B-Team belegt den siebten Platz

„Wir haben uns gesteigert“

Jetzt geht es an die Feinheiten: Nach dem zweiten Rang im November bei den Meisterschaften in Bremen sicherten sich die Tänzerinnen und Tänzer des TSC Schwarz-Gold Göttingen bei der Bundesliga-Saisoneröffnung in Ludwigsburg den dritten Platz. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, das Ergebnis des ersten von insgesamt fünf Bundesliga-Wertungsturnieren sei für die Aktiven und Verantwortlichen des TSC Schwarz-Gold Göttingen eine Enttäuschung. Doch weit gefehlt. Denn der dritte Rang des A-Teams in Ludwigsburg hinter dem Sieger Ludwigsburg und dem Zweiten aus Braunschweig stimmt Markus Zimmermann optimistisch. „Von der Leistung her war das alles andere als ein klassischer Rückschlag. Im Gegenteil, wir haben uns gegenüber der Meisterschaft noch einmal gesteigert.“

Dass der 1. TC Ludwigsburg mit dem Heimvorteil im Rücken zum Ligastart auftrumpfen würde, kam für alle Beteiligten nicht überraschend. Der Vorjahresdritte der Bundesliga hatte bereits bei den Titelkämpfen Anfang November in Bremen als Sieger überzeugt. Mit dem Heimvorteil am vergangenen Samstag lief es für das neuformierte TC-Team wieder nach Plan. Dahinter war es aber ganz eng. „Da ich die Auftritte ja selbst nie sehen kann, verlasse ich mich auf die Experten. Und die haben mir bestätigt, dass es zwischen uns und den Braunschweigern eigentlich keinen Unterschied gab. Dass Ludwigsburg gut war, haben alle bestätigt. Aber insgesamt geht es an der Spitze sehr spannend zu“, kommentierte Zimmermann den Dreikampf.

Subjektive Bewertung

Zwei der sieben Wertungsrichter sahen Göttingen auf dem zweiten Rang, immerhin einer bewertete Braunschweig besser als den Sieger. Das sei alles wie immer bei einer subjektiven Sportart wie dem Standardtanz, betont der Göttinger Coach. „Alle drei Mannschaften verfolgen unterschiedliche Konzepte und alle drei waren in Ludwigsburg gut. Am Ende spielt dann immer die Tagesform eine wichtige Rolle. Und bei den Wertungsrichtern ist es Geschmackssache, welche Leistung sie besser bewerten.“

B-Team um einen Rang besser

Das B-Team erreichte den siebten Rang. Genau wie beim Sechsten aus Braunschweig und dem Schlusslicht Hamburg reichten die Wertungen jeweils von Platz sechs bis acht. „Von den Aktiven aus dem B-Team hatte niemand Erstligaerfahrung. Alle haben sich gegenüber dem achten Rang in Bremen gesteigert. Insgesamt hat dieses Team eine wirklich tolle Perspektive“, sagt Zimmermann über den Aufsteiger, der von Michaela Montag trainiert wird.

Bis zum zweiten Turnier am 27. Januar in Bernau wird jetzt bei beiden Göttinger Teams an den Feinheiten gearbeitet. Im Mittelpunkt des Trainings steht dabei das kommende Wochenende. „Ob es dann zum zweiten Rang wieder reicht, darüber entscheiden viele Faktoren, auch die Motivation und die Tagesform“, betont Zimmermann. Das Heimturnier in der Göttinger S-Arena steigt am 10. Februar.

Infos und Karten für das Göttinger Turnier im Internet unter: www.ts-krebs.de (raw)

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