Herren 30: Erste Spieltage abgesagt

Tennis-Bundesligist ST Lohfelden hofft auf Nachschlag

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Vorfreude auf die Saison vor Corona: Peter Wilk und Martin Boulnois (rechts) bei einem Treffen Anfang des Jahres in Kassel. 

Der erste Bundesliga-Spieltag der Tennis-Herren 30 sollte am 23. Mai stattfinden. Doch daraus wird erst einmal nichts. Zwangspause also auch für die ST Lohfelden.

Der Deutsche Tennis-Bund (DTB) hat den 8. Juni 2020 als frühesten Termin für Mannschaftsspiele angesetzt. Die erste Liga und die zweiten Ligen der Herren starten erst am 5. beziehungsweise 12. Juli. Die erste und zweite Liga der Damen, die im Mai losgehen sollte, wird komplett abgesagt. Und für die Bundesligen der Herren 30 entfallen die bis zum 7. Juni angesetzten Spieltage. Das wären für Lohfelden die Spiele in Dachau, gegen Garching und bei Iphitos München.

„Das ist eine Entscheidung des Präsidiums des Deutschen Tennis-Bundes“, sagt Oliver Weber, der Spielleiter der Bundesligen. „Über ein weiteres Vorgehen muss das Präsidium zu gegebener Zeit noch entscheiden.“ Weber denkt, dass dies nach Ende der Osterferien oder Ende April sein könnte.

Der DTB will dann in Abstimmung mit den Vereinen noch klären, ob es zu einer kompletten Absage oder zur Nachholung der abgesetzten Spieltage kommt. „Wahrscheinlich ist es am vernünftigsten, alles auf null zu setzen und ein Jahr auszusetzen“, sagt Weber.

„Uns bleibt jetzt nur, die Ruhe zu bewahren und abzuwarten“, sagt ST-Kapitän Martin Boulnois. „Die Gesundheit und der Kampf gegen Corona geht vor, so schade es wäre, wenn es keine Saison gäbe.“ Der Kapitän versucht, sich mit Joggen und Heimgymnastik fit zu halten, „aber ein echter Ersatz für Tennis ist das wirklich nicht“, sagt Boulnois, der sich schon auf eine gemeinsame Saison mit seinem früheren Mannschaftskameraden Peter-Hendrik Wilk gefreut hatte.

Wilk, der früher beim TC Rot-Weiss Vellmar spielte und jetzt in Bonn lebt, beurteilt die Situation ähnlich wie Boulnois. „Die bisherige Entscheidung ist vollkommen in Ordnung. Jetzt müssen wir abwarten, wie es weitergeht, das liegt nicht in unseren Händen“, sagt der 33-Jährige, der hofft, dass die abgesetzten Spiele hinten angehangen werden, quasi als Nachschlag. „Das wäre sicher kein Beinbruch.“ Wilk, der beim HTC Schwarz-Weiss Bonn angestellt ist, wird im nächsten Monat erst einmal in Kurzarbeit gehen.

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