Tennis: Kalkobes peilt Klassenerhalt in der Verbandsliga an

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Peilen in der Verbandsliga den Klassenerhalt an: Gerd Heusel, der Sportwart des TSV Kalkobes, und die Herren 60.

Mit den Tennis-Herren 60 des TSV Kalkobes in der Verbandsliga und Johannesbergs Damen 30 in der Gruppenliga spielen nur noch zwei Mannschaften auf Landesebene.

Nach dem ungewollten Saisonausstieg der Damen 50 Bad Hersfelds in der Tennis-Hessenliga und der Damen 60-MSG Breitenbach/Bad Hersfeld in der Verbandsliga, finden sich mit Kalkobes’ Herren 60 in der Verbandsliga und Johannesbergs Damen 30 in der Gruppenliga nur noch zwei Mannschaften auf Landesebene.

Die beiden Damen-Vertretungen in Hessen- und Verbandsliga hätten gern gespielt und waren auch entsprechend aufgestellt. Da aber die gegnerischen Teams Corona-bedingt zurückgezogen haben, kann kein Punktspielbetrieb erfolgen.

Die Kalkobeser müssen mit ihrem Herren-60er-Aufgebot in dieser Saison erstmals seit 2015 wieder in der Verbandsliga antreten. Sportlich hatte das Team 2019 den Verbleib in der Hessenliga erreicht. Da einige der Leistungsträger altersbedingt nicht mehr in der Altersklasse 60 spielen wollten, hat sich das vormalige 6er-Team gesplittet in eine Herren 60 (4er) und eine Herren 70 (4er), die in der Bezirksoberliga den Meistertitel anpeilt. Diese Umwidmung von einer 6er- auf eine 4er-Mannschaft hatte verbandsseitig einen „Abstieg“ in die Verbandsliga zufolge. Laut Kalkobes’ Sportwart Gerd Heusel ist das vorrangige Ziel der Herren 60 der Klassenerhalt.

Die Johannesbergerinnen können in der 30er-Gruppenliga ganz entspannt an den Start gehen. Da Abstiege in diesem Jahr in allen Ligen und Gruppen nicht vorgesehen sind, ist das Ziel „der gesicherte Klassenerhalt“, sagt Julia Räuber, Nummer eins der Meldeliste, mit einem Schmunzeln.

Ein Aufstieg scheint angesichts der Gegner auch eher unwahrscheinlich: Eschborn ist Verbandsliga-Absteiger, Hainstadt und Bergen-Enkheim haben sich verstärkt, Ahnatal war 2019 nicht zu schlagen, wenngleich das 1:8 damals zu hoch ausfiel. Jügesheim hingegen ist ein Neuling in der Spielklasse: Vor einem Jahr war die Damen-30-Gruppe noch in der Bezirksliga und scheint nach Leistungsklassen-Angaben der leichteste Gegner.  sle

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