Preisgeld-Aufstockung für die Wilhelmshöhe Open

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Fritz Westhelle und Eberhard Engelmann

Kassel. Die Wilhelmshöhe Open, Deutschlands höchstdotiertes ITF-Herren-Tennis-Turnier, werden im kommenden Jahr aufgewertet.

Die International Tennis-Federation (ITF) hat für die Turnierveranstalter neue Vorgaben erstellt, die für die Wilhelmshöhe Open bindend sind und für den ausrichtenden Kasseler Tennisclub Bad Wilhelmshöhe 1896 weit reichende Folgen hat.

Aus dem bisher mit 15.000 Dollar plus Hospitality (freie Unterbringung der Hauptfeldspieler) dotierten Turnier wird eine mit 25.000 Dollar plus Hospitality dotierte Veranstaltung - eine deutliche Aufstockung, die im Wesentlichen vom Veranstalter getragen werden muss.

"Das bedeutet für uns, dass wir mit unseren Sponsoren Gespräche führen und nach Neuen Ausschau halten müssen", erläutert KTCW-Clubchef Dr. Westhelle. Die ersten Signale zur Unterstützung gibt es bereits, auch die ITF will für das erste Jahr noch Brücken bauen. "Um die Zukunft des Turniers zu sichern, müssen wir uns aber nun intensiv bemühen", so Dr. Westhelle.

Dass die Wilhelmshöhe Open weitergeführt werden sollen, darin sind sich alle einig. "Wir haben eine hervorragende sportliche und atmosphärische Qualität", sagt Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann, "das ist auch der ITF und dem Deutschen Tennis-Bund bekannt."

So hoffen die Turnier-Macher, dass mit der Aufstockung des Preisgeldes das Niveau der Spieler noch einmal steigt. "Ein 25.000er-Turnier plus Hospitality ist schon nahe an einem Challenger, da kann man durchaus an in der Rangliste noch besser platzierte Spieler denken", wünscht sich Engelmann.

Der Termin für die Wilhelmshöhe Open 2016 steht bereits fest. Das Turnier findet vom 17. bis 24. Juli 2016 an der Burgfeldstraße statt.

Mehr unter www.wilhelmshoehe-open.de.

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