Turnier in Zahlen: Bei Wilhelmshöhe Open hat nicht nur der Fahrdienst viel zu tun

Bananen sind immer dabei

Ankunft an der Anlage: Mitfavorit Peter Torebko (rechts) im Wagen mit Hanna Westhelle. 3 Fotos: Hedler

Kassel. Tennis satt im Bergpark: Die Wilhelmshöhe Open bieten in dieser Woche reichlich Sport. Deshalb ist das Turnier auf den Sandplätzen des KTC Bad Wilhelmshöhe unser Turnier in Zahlen.

24Nationen sind bei den Wilhelmshöhe Open vertreten. Das Gros der Starter aus Qualifikation und Hauptfeld kommt aus Deutschland. Es nehmen jedoch auch ein paar Tenniscracks aus fernen Ländern teil. So treten einige Spieler unter anderem für Australien, Indien, Ägypten, Marokko, Chile und Ecuador an.

90Kisten Mineralwasser wurden für die Spieler bereitgestellt – bislang. Denn ob 1080 Flaschen reichen werden, erscheint angesichts der hohen Temperaturen schon an den ersten Tagen äußerst fraglich. Am Dienstag zeigte das Thermometer für den Bergpark Wilhelmshöhe 29 Grad. Zur Stärkung zwischen den Ballwechseln stehen den Aktiven ausreichend Südfrüchte zur Verfügung: Fünf Kisten mit je 18 kg Bananen wurden eingekauft.

95Spiele umfasst das Programm in acht Tagen Wilhelmshöhe Open. Ein Teil der Qualifikation wurde auch auf den Plätzen der TSG Ahnatal ausgespielt. Der Doppelgewinner wird am Samstag, der Einzelsieger am Sonntag ermittelt.

120Schläger müssen Timo Goebel und Mirco Wenderoth im Schnitt während der acht Wettkampftage neu besaiten. Das Duo, vielen in der Region auch als Mitglieder der Lohfeldener Bundesligamannschaft bekannt, kümmert sich schon seit einigen Jahren auf der Anlage des KTC um die Rackets der Teilnehmer. Kevin Krawietz, Doppelsieger von 2013, gab in einer Woche mal sieben Schläger an ihrem Stand ab. „Auffällig ist“, erzählt Göbel, „dass die Schläger heute deutlich weicher bespannt werden sollen als früher.“ Der Ecuadorianer Giovanni Lapentti setzt auf eine lediglich 20 Kilogramm harte Saite. Zum Vergleich: Der Schweizer Roger Federer setzt auf 23 Kilogramm – und das ist bei Tennisprofis schon wenig.

1008gelbe Filzbälle hat der Ausrichter für dieses Turnier besorgt. Im Verlauf eines Matches – je nach Länge – werden die Bälle ein- oder mehrmals komplett ausgetauscht.

1500Kilometer fahren die Mitarbeiter des Shuttle Service während der Woche von Wilhelmshöhe. Drei Fahrzeuge befördern die Spieler täglich vom Intercityhotel zu den Plätzen an der Burgfeldstraße und wieder zurück. Im Organisationsteam koordiniert Hanna Westhelle den Fahrdienst. Sie ist eine von 24 meist ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich um den reibungslosen Ablauf des Turniers kümmern.

80 000Euro beträgt der Etat, der für dieses Turnier aufgebracht werden musste. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um etwa 10 000 Euro. Der Grund für die Erhöhung liegt auf der Hand: Das Preisgeld stieg von 15 000 (zirka 13 500 Euro) auf 25 000 Dollar (22 500). 75 Sponsoren hat die Veranstaltung, darunter sind drei Premiumpartner.

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