Tennis-Hessenliga: Damen kommen in Bad Vilbel 0:9 unter die Räder, 2:7 in Frankfurt

Baunatal kassiert zwei Pleiten

Gewann in Frankfurt Einzel und Doppel: Bettina Radke von der SGT Baunatal. Foto: wm

BAUNATAL. Es war in der Tat das erwartet schwere Wochenende für die SGT Baunatal. In der Tennis-Hessenliga der Damen setzte es zwei klare Niederlagen, erst 2:7 bei Eintracht Frankfurt, dann gar 0:9 beim TC Bad Vilbel. Damit hat Baunatal 0:6 Punkte und steht vor den nächsten Spielen unter Druck.

Der TC Bad Vilbel, jetzt mit 8:0 Punkten an der Spitze der Tabelle, ging auch gegen die SGT kein Risiko ein und bot die Bestbesetzung auf. Da hatten die Nordhessinnen nicht den Hauch einer Chance. Die Badestädterinnen haben als Aufsteiger enorm aufgerüstet und sind unbestritten Titelfavorit. Beim 9:0 über Baunatal gaben sie nicht einen Satz ab. So mussten Ines Globocnik, Bettina Radke, Ariane Bauer, Jenny Paar-Goebel, Amke Wildung und Michelle Rachow in den Einzeln die Niederlagen quittieren, Globocnik/Radke, Paar-Goebel/Wildung und Christine Vaupel/Rachow in den Doppeln.

In Frankfurt konnte lediglich Bettina Radke ihr Einzel gegen Sofia Voll 6:4, 6:0 gewinnen. Die Spiele von Globocnik, Bauer, Paar-Goebel, Wildung und Vaupel gingen in zwei Sätzen meist klar verloren.

Und auch in den drei Doppeln gab es nur einen Erfolg, obwohl mehr drin war. Denn die Ergebnisse waren knapp und bei etwas Glück hätte das Spiel 4:5 ausgehen können. Ines Globocnik/Radke gewannen gegen Doublier/Voll 6:4, 6:1. Ariane Bauer/Amke Wildung unterlagen Strauß/Cermakova beim 4:6, 5:7 ebenso knapp wie Christine Vaupel/Michelle Rachow gegen Müller/Beuschel beim 7:6, 0:6, 10:12.

„Wir müssen dieses Wochenende schnellstens abhaken“, sagt Trainer Thomas Rachow. „In Bad Vilbel war für uns nichts zu holen, die spielen mit der Mannschaft einfach in einer anderen Liga.“ In Frankfurt wäre man zwar wohl um eine Niederlager nicht herum- gekommen, aber das Ergebnis hätte man verträglicher gestalten können.

„Jetzt müssen wir uns auf unser nächstes Heimspiel am Samstag gegen Eschborn konzentrieren“, sagt Rachow. „Eine Mannschaft, mit der wir nach den Topteams des Wochenendes wohl eher auf Augenhöhe stehen.“

Von Peter Fritschler

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