Blau-Weiß Frankenberg: Tennis "an der oberen Grenze"

Jetzt beginnt die Rechnerei: Schafft der TC Blau-Weiß mit Mannschaftsführer Knut Wienbeck noch den Klassenerhalt? Foto:  zhm

Frankenberg. Sehr hohe Temperaturen, eine Sonne, die sticht, ohne die Nummer eins auf Reisen - den Frankenberger Tennis-Herren 40 dürfte die Auswärtsfahrt nach Rodgau am vergangenen Sonntag noch länger in Erinnerung bleiben.

Und nicht nur deshalb, weil sie mit einer deutlichen 0:6-Niederlage in der Verbandsliga vom Tabellenzweiten TC Rodgau-Dudenhofen zurück kehrten.

„Die Bedingungen waren schon an der oberen Grenze“, sagt Knut Wienbeck, um salopp nachzuschieben: „Schön warm war‘s.“ Aber, so der Frankenberger Mannschaftsführer, „die Ironmänner in Frankfurt sind ja auch gestartet.“ Die Frankenberger hatten, als von der Hitze noch nicht groß die Rede war, versucht die Partie aufgrund des Fehlens ihrer Nummer eins Holger Bode, zu verschieben. Doch da zeigte der Gegner wenig Entgegenkommen.

Selbst die vom Verband wegen der ungewöhnlichen Hitze gebotene Möglichkeit des Verlegens von Spielen hätte den Blau-Weißen ein Spieltag vor dem Ende der Saison auch nur wenige Optionen gelassen. Also gingen die Spiele schweißtreibend über die Bühne, da die Sonne gerade in der Mittagszeit „enorme Kraft“ entwickelte.

Durch die Niederlage rutschten die Blau-Weißen auf den sechsten Tabellenplatz (4:8 Punkte) ab. Dahinter liegen TV Niederbiel (3:9) und TC Niedernhausen (0:12) auf den beiden Abstiegsrängen. Vor dem heißen Saisonfinaltag beginnt nun die Rechnerei.

Letzter Gegner am 12. Juli für Frankenberg ist der TC Heppenheim, für den es um nichts mehr geht. „Ein Unentschieden oder ein Sieg würde für den Klassenerhalt reichen“, sagt Knut Wienbeck, „ja, wenn alle so spielen würden wie erwartet.“ Aber damit ist an solch heißen Tennistagen eben nicht immer zu rechnen. (had)

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