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Fragen und Antworten zu den Wilhelmshöhe Open: „Ein bärenstarkes Teilnehmerfeld“

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Von: Maximilian Bülau

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(von links) Gerd Fabricius, Michael Eisfeld, Ute Orgin, Sandra Wiegmann, Eberhard Engelmann und Frank Marth.
Sponsoren und Veranstalter: (von links) Gerd Fabricius, Geschäftsführer Peugeot Glinicke, Michael Eisfeld, 1. Vorsitzender des KTC Bad Wilhelmshöhe, Ute Orgin, Unternehmenssprecherin der Städtischen Werke, Sandra Wiegmann, Direktorin des IntercityHotels, Eberhard Engelmann, Turnierdirektor der Wilhelmshöhe Open, und Gastronom Frank Marth, in dessen Tagesbar „Stue“ die Pressekonferenz stattfand. © Dieter Schachtschneider

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause fliegen die Bälle am Fuß des Bergparks wieder über das Netz. Am 11. Juli beginnen die Wilhelmshöhe Open.

Kassel – Die Vorfreude bei den Veranstaltern des höchstdotierten Tennis-Herrenturniers Deutschlands ist groß, das machten sie während einer Pressekonferenz am Freitagmorgen noch einmal deutlich. Turnierdirektor Eberhard Engelmann kündigte „ein bärenstarkes Teilnehmerfeld, das beste in der Geschichte der Veranstaltung“ an. Wir klären in Fragen und Antworten, worauf sich die Zuschauer einstellen können.

Wann wird gespielt?

Los geht es am 11. Juli, einem Montag. Wenn das Wetter mitspielt, soll an diesem Tag ab 10 Uhr die Qualifikation starten. Alle Matches finden auf der Anlage des KTC Bad Wilhelmshöhe statt. Bis Dienstagmittag sollen alle Qualifikationsspiele durch sein, dann beginnt die erste Runde im Einzel und Doppel. Donnerstag und Freitag sind Achtel-, Viertel- und Halbfinals angesetzt, am Samstag das Finale im Doppel und die Vorschlussrunde im Einzel. Am abschließenden Sonntag wird ab 13 Uhr das Endspiel in der Einzelkonkurrenz ausgetragen. Gespielt wird auf Sand über zwei Gewinnsätze.

Wer ist dabei?

Die Ankündigung von Turnierdirektor Engelmann ist nicht zufällig. Mit Thomas Fabbiano ist ein Italiener dabei, der zum Zeitpunkt seiner Meldung auf Rang 174 der ATP-Weltrangliste stand – so gut wie noch kein Spieler vor ihm, der am Turnier der ITF World Tennis Tour in Kassel teilgenommen hat. Der 33-Jährige erreichte mehrfach die dritte Runde von Grand Slams, gewann 18 Titel. Beim derzeit laufenden Turnier in Wimbledon trat er in der Qualifikation an. Die Nummer zwei, der Chilene Gonzalo Lama, war acht Mal im Davis Cup im Einsatz. Der Brasilianer Orlando Luz, Nummer fünf der Setzliste, gewann die Wilhelmshöhe Open 2018, kam 2019 bis ins Viertelfinale. Und mit Yshai Oliel ist sogar die Nummer eins Israels am Start. Mit einem Lächeln kommentierte Engelmann: „Bei der aktuellen Diskussion wegen der documenta würde ich mich freuen, wenn er bis ins Finale kommt.“

Wer ist Titelverteidiger?

Die 22. und bislang letzte Auflage 2019 gewann der Deutsche Lucas Gerch. Übrigens: Chun-hsin Tseng, der 2019 im Viertelfinale an Louis Wessels scheiterte, ist mittlerweile als 95. unter den besten 100 Spielern der Welt.

Um was geht es?

Für die Spieler geht es um ein Preisgeld von fast 3500 Euro, das der Sieger erhält. Der Finalist bekommt immerhin noch rund 2000 Euro. Das Preisgeld staffelt sich von der 1. Runde aufwärts. Die Doppelsieger bekommen rund 1500 Euro. Die Sieger im Einzel und Doppel erhalten zudem 25 Zähler für die ATP-Weltrangliste, die Finalisten 16, Halbfinalisten acht, Viertelfinalisten drei und Achtelfinalisten einen.

Was kosten die Karten?

Der Eintritt zur Qualifikation ist kostenlos. Eine Tageskarte kostet für Dienstag bis Freitag acht Euro, am Samstag und Sonntag zwölf Euro. Eine Wochenendkarte für Samstag und Sonntag ist für 20 Euro zu haben. Dauerkarten für die gesamte Turnierwoche gibt es für 30 Euro. Bis zum Alter von 18 Jahren ist der Eintritt frei.

Was steht noch an?

Um Speisen und Getränke kümmert sich dieses Jahr Frank Stenzel vom „Route 66“. Gastronom Frank Marth bietet in der „Peugeot Lounge“ Getränke an. Am Mittwoch findet der traditionelle Empfang der Stadt Kassel statt, am Donnerstag wie gewohnt die Players Night.

Was ist neu?

In diesem Jahr werden alle Matches vom Anbieter „Sportradar TV“ per Livestream auf deren Webseite übertragen. Da der Verein im vergangenen Jahr 125 Jahre alt geworden ist, gibt es zu diesem Anlass ein Hochglanzmagazin für drei Euro auf der Anlage zu kaufen. (Maximilian Bülau)

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