Tennis-Bundesliga Süd: ST nach 7:2 in Frankfurt weiter klar auf Finalkurs

Hessenderby klar an Lohfelden

Konzentriert: Martin Slanar gewann bei seinem ersten Einsatz für Lohfelden Einzel und Doppel. Foto: wm

FRANKFURT. Die Herren 30 der ST Lohfelden sind in der Tennis-Bundesliga Süd weiter auf Finalkurs. Nach dem 7:2-Auswärtssieg im Hessenderby beim direkten Konkurrenten SC Safo Frankfurt haben die Nordhessen nun eine blendende Ausgangsposition vor dem letzten Spieltag. Die Lohfeldener führen die Tabellen mit 8:2 Punkten an und sollten damit einen der beiden Finalplätze sicher haben.

Am kommenden Samstag ab 13 Uhr tritt die ST Lohfelden gegen den designierten Absteiger Bietigheim an, alles andere als ein Sieg gegen die Schwaben wäre schon eine Riesenüberraschung. Mit einem Sieg wäre Lohfelden zum Abschluss der Serie wie im letzten Jahr Tabellenerster.

Zweiter Teilnehmer der Finalrunde müsste der TC Großhesselohe sein. Der ist am letzten Spieltag spielfrei und ist mit 35:19 Matchpunkten wohl kaum einholbar.

An der Frankfurter Kennedyallee legte die ST Lohfelden schon in den Einzeln den Grundstein für den Erfolg. Mit 4:2 führten die Gäste und hatten in Martin Slanar, Rok Jarc, Christopher Amend und Timo Goebel ihre Sieger. Martin Kares und Christoph Bühren mussten sich trotz heftiger Gegenwehr erst im Matchtiebreak geschlagen geben.

Der Österreicher Slanar zeigte sich nach seiner Ellbogenverletzung in guter Form, wogegen sich Martin Boulnois erneut krank melden musste und kurzfristig nicht eingesetzt werden konnte. Die Fahrt nach Frankfurt hatte Boulnois mitgemacht.

In den Doppeln ging Lohfelden kein Risiko ein und machte den „Einser“ mit Slanar und Jarc stark. Da konnte man noch nicht ahnen, dass man im zweiten Teil des hessischen Süd-Nord-Vergleichs bärenstark aufspielte und alle drei Doppel gewann. Christopher Amend und Mirco Wenderoth spielten übrigens das dritte Mal und zusammen und siegten auch zum dritten Mal.

Lohfelden hat sich den Sieg erneut durch einen geschlossenen Auftritt verdient. Selbst so ein Rückschlag wie der kurzfristige Ausfall von Martin Boulnois wird weggesteckt. „Dann rücken alle eben noch mehr zusammen“, sagt Mannschaftskapitän Nico Henkel.

Von Peter Fritschler

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