Tennis-Bundesliga Süd Herren 30: Lohfelden tritt beim Aufsteiger in Villingen an

Hohe Hürde für Primus

Wieder im Einsatz: Der Österreicher Martin Slanar wird am Wochenende an Position eins für die ST Lohfelden spielen. Foto: wm

LOHFELDEN. Knapp 1000 Kilometer Autofahrt liegen am Wochenende vor den Spielern der ST Lohfelden. Die Nordhessen müssen in der Tennis-Bundesliga Süd der Herren 30 am Sonntag beim TC BW Villingen antreten. Der Aufsteiger aus Villingen-Schwenningen am Ostrand des Schwarzwaldes steht derzeit auf Rang fünf der Tabelle.

Die Hinfahrt über 500 Kilometer werden die Nordhessen gemeinsam wieder am Samstag starten. Das hat Tradition, sorgt für gute Stimmung und ist quasi schon so etwas wie eine mentale Vorbereitung. Und damit die Stimmung auf der Rückfahrt ähnlich gut ist, wie auf dem Hinweg, will die ST beim Aufsteiger den nächsten Coup landen; einen Sieg. Damit würde man dann ungeschlagen ins Saisonfinale am 10. Juli auf der Heimanlage gegen SaFo Frankfurt gehen.

„Aber“, sagt Mannschaftskapitän Nico Henkel, „davor müssen wir einen Kraftakt landen. Denn Villingen ist nicht zu unterschätzen und hat durch das klare 9:0 zuletzt gegen Erlangen Auftrieb bekommen.“

Trotzdem will der Spitzenreiter am Rande des Schwarzwaldes seine weiße Weste behalten und weiter Richtung Finalrunde marschieren. „Wir rechnen uns in Villingen schon etwas aus“, sagt Henkel.

Da der Lette Adrians Zguns am Sonntag beim 8:1 gegen den TC Großhesselohe sein vorerst letztes Spiel im Dress der Lohfeldener gemacht hat, steht wieder der Österreicher Martin Slanar im Aufgebot der ST. Slanar wird an Position eins vor Rok Jarc spielen, dann kommen Martin Kares, Christopher Amend, Martin Boulnois, Timo Goebel, Christoph Bühren und Mirco Wenderoth sowie der noch verletzte Mannschaftsführer Nico Henkel.

Der TC Villingen hat als Nummer eins den Österreicher Philipp Müllner gemeldet, dieser hat aber bisher noch kein einziges Spiel gemacht. Anders sieht es bei dem hinter Müllner platzierten Tschechen Jiri Vencl aus. Der hat alle fünf Spiele gemacht und drei seiner Einzel gewonnen. Durchwachsen sind die Bilanzen von Dominik Adelhardt, Michael Heppler und Eldar Mustafic. Auf den weiteren Positionen wechselten sich bisher fünf Spieler ab.

Wenn die ST Lohfelden die sicher nicht leichte Aufgabe beim TC BW Villingen so konzentriert angeht, wie die bisherigen Spiele, dann dürfte einer lockeren Heimfahrt nichts im Wege stehen. Und man geht als Spitzenreiter in die Abschlusspartie gegen SaFo Frankfurt. www.st-lohfelden.de

Von Peter Fritschler

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