Tennis: ST Lohfelden tritt am Sonntag gegen den Favoriten Iphitos München an – kommt Waske mit?

Jarc: Mit Kampf ist alles möglich

Vor vollem Haus: Rok Jarc, Nummer eins der ST Lohfelden, hofft beim letzten Saisonspiel der Herren-Bundesliga gegen Iphitos München wieder auf die Unterstützung der Zuschauer. Archivfoto: Malmus

Lohfelden. Letzter Auftritt für die Tennisherren 30 der ST Lohfelden in der Bundesliga. Allerdings nur für diese Saison, denn in der nächsten werden die Nordhessen wieder dabei sein.

Durch die zwei klaren Siege gegen Erlangen und in Garching sowie den knappen Erfolg in Frankfurt haben die Lohfeldener den Klassenerhalt bereits geschafft.

Und mit einem weiteren Sieg am Sonntag ab 11 Uhr auf den Courts am Lohfeldener Quellenweg dürfte es schwer werden. Denn mit Iphitos München stellt sich der Tabellenzweite vor. Und wenn die Landeshauptstädter zusammen mit Bruckmühl-Feldkirchen in die Endrunde der jeweils beiden Zweiten der Gruppe Nord und Süd sicher einziehen wollen, dann müssen sie schon die Punkte in Nordhessen holen.

„Ich glaube nicht, dass München ein Risiko eingehen wird“, sagt Mannschaftsführer Nico Henkel. „Aber egal, mit welcher Mannschaft Iphitos anreist, da sind alle Spieler unwahrscheinlich stark.“

Alexander Waske, von Iphitos München gemeldet. Foto: dpa

Unter anderem ist bei den Münchnern der ehemalige Daviscupspieler Alexander Waske (siehe Hintergrund) gemeldet. Oder der aktuelle Kapitän der deutschen Daviscup-Mannschaft, Michael Kohlmann. Waske, der mit dem Korbacher Rainer Schüttler eine Tennis-Akademie in Offenbach betreibt, ist allerdings auch Trainer von Tommy Haas. Und der gewann bei seinem Major-Comeback nach mehr als einem Jahr Verletzungspause in Wimbledon gegen Dusan Lajovic (Serbien) 6:2, 6:3, 4:6 und 6:2. In Runde zwei unterlag Haas dann gegen den Kanadier Milos Raonic 0:6, 2:6, 7:6, 6:7. Trotzdem bleibt abzuwarten, ob Waske überhaupt verfügbar ist.

Die ST Lohfelden wird am Sonntag mit bestmöglicher Aufstellung gegen Iphitos antreten. Das heißt, Rok Jarc, der nach dem Spiel in Biberach in seine Heimat nach Slowenien flog, nochmal dabei ist. „München ist eine ganz starke Mannschaft, aber wir können auf die Unterstützung des Publikums bauen und wenn jeder kämpft bis zum Umfallen, dann ist alles möglich“, sagt der Slowene. Jarc baut auch auf den Mannschaftsgeist, „jeder kämpft für jeden, jeder unterstützt den anderen. Es macht richtig Spaß, in diesem Team zu spielen“.

Neben Rok Jarc werden Martin Kares, Christoph Bühren, Timo Goebel, Nico Henkel, Mirco Wenderoth und Maro Schäffer zur Verfügung stehen.

Von Peter Fritschler

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