Tennis-Regionalligist ST Lohfelden so gut wie abgestiegen

Auch er wird Lohfelden nicht mehr vor dem Abstieg retten können: Meik Röhrig, der eine Einzelbilanz von 5:1 hat und erfolgreichster Spieler des Teams ist. Foto:  wm

Lohfelden. Die Tennis-Herren 40 der ST Lohfelden boten dem Spitzenreiter Koblenz in der Süd/West-Liga Gruppe Nord bei der knappen 10:11-Niederlage zwar einen hervorragenden Kampf, aber dieser wurde letztlich nicht belohnt.

Nach den Ergebnissen des vorletzten Spieltages wird Lohfelden den Abstiegsrang nur noch durch ein Wunder verlassen können.

Die erste Einzelrunde, als Clark Zickendraht-Wendelstadt, Jürgen Kitzinger und Markus Funke punktlos blieben, war mehr als nur ein Fehlstart. Meik Röhrig und Marc Pigan kämpften sich wie ebenfalls Jochen Arnold im Spitzeneinzel in die Matchtiebreaks. Während Röhrig und Pigan dabei das bessere Ende für sich hatten, musste sich Arnold leider geschlagen geben, sodass ein 4:8-Zwischenstand nach den Einzeln feststand.

Drei Doppel zu gewinnen, um dem Spiel noch eine Wendung zu geben, erschien Lohfelden auch unmöglich, und so wurden Zickendraht-Wendelstadt/Hartung im ersten Doppel geopfert. Arnold/Pigan und Röhrig/Funke erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen und hielten mit ihren Siegen das Endergebnis noch in erträglichen Grenzen.

Nach den Durchführungsbestimmungen geplanten drei Absteigern ist Lohfelden mit 2:10 Punkten bereits abgestiegen. Selbst eine kleine Hoffnung auf nur zwei Absteiger dürfte für die Nordhessen nicht mehr erreichbar sein, denn Mainz (4:8) hat selbst bei einem fast sicher eingeplanten Sieg der Lohfeldener am 18. Juli beim Tabellenletzten Alsweiler einen großen Vorsprung bei den Matchpunkten.

Kurzfristig wurde die Begegnung der Herren 60 zwischen Wiesbaden und der TSG Ahnatal wegen der Hitze auf den 11. Juli verlegt. (wm)

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