Tennis: Bei der Bergbräu-Trophy gewinnt das Gründungsmitglied des Uslarer TC den Wettbewerb der Herren 80

Kiso kämpft sich im Finale zum Titel

Routinier mit Durchsetzungsvermögen: Jobst Kiso (Uslarer TC) sicherte sich trotz einer Verletzung völlig überraschend den Titel in der Herren 80-Konkurrenz. Foto: Röber

Uslar. Bei der 19. Bergbräu-Trophy in Uslar und Holzminden gab es auch wieder einige Überraschungen. Der Verlauf der vier Turniertage sorgte jedenfalls für eine durchweg positive Stimmung bei den insgesamt 160 Tennisspielern aus acht Bundesländern, den zahlreichen Zuschauern, Organisatoren und Sponsoren. Und die durften sich vom vergangenen Donnerstag bis zum Sonntag über nahezu perfekte Bedingungen freuen. Die vielen spannenden Partien auf der Vereinsanlage des Uslarer TC (UTC), beim Tennisclub Holzminden von 1928, beim VfB Uslar und bei Rot-Weiß-Allershausen wurden nur von kurzen Regenschauern unterbrochen.

Ohne Satzverlust zum Titel

Bei seiner neunten Teilnahme in Uslar gab Europameister Jörgen Aberg (Berlin) auf dem Weg zum Turniersieg keinen Satz und in seinen drei Matches lediglich neun Spiele ab. Im Finale leistete Niedersachsenmeister Peter Mai (Bückeburg) bei Abergs 6:3, 6:3-Erfolg allerdings zeitweise erheblichen Widerstand.

Nagel siegt im Endspiel

Aus sportlicher Sicht war das Finale der Damen 30 der Höhepunkt der Veranstaltung im Solling. Nach mehr als zwei Stunden Spieldauer und mehreren Matchbällen auf beiden Seiten hatte Stefanie Nagel (Bremen) mit 6:1, 2:6, 14:12 das bessere Ende gegen die Göttingerin Annabelle von Kallay für sich.

Für die Teilnehmer aus der Region gab es ein herausragendes erfreuliches Resultat. Jobst Kiso, Gründungsmitglied des Uslarer TC (UTC), hatte nach langjähriger Wettkampfpause für die Herren 80-Konkurrenz gemeldet. In dieser Altersklasse waren sechs Teilnehmer aus Niedersachsen und Hessen in zwei Dreiergruppen am Start. Kiso gewann gegen Rolf Abel (Ronnenberg) 6:0, 6:0 und gegen Arthur Prinz (Taunusstein) durch die verletzungsbedingte Aufgabe des Hessen.

Im Finale gegen den favorisierten Hildesheimer Martin Heimer wuchs der Uslarer über sich hinaus. Auf dem UTC-Centercourt kannte die Begeisterung nach dem 6:0 im ersten Satz für Kiso keine Grenzen. Die Stimmung kippte aber Mitte des zweiten Satzes, als sich der Lokalmatador einen Beinmuskel zerrte und gehandicapt 2:6 unterlag. Im entscheidenden Match-Tiebreak mobilisierte Kiso seine letzten Kraftreserven und konnte sich nach dem 10:6 vor den zahlreichen Glückwünschen kaum retten. (zhz)

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