Tennis-Bundesliga der Herren 30: Lohfelden weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze

ST Lohfelden siegt knapp in Villingen

Konzentriert zurück ins Spiel: Timo Goebel punktet für die ST Lohfelden beim 5:4-Sieg der Nordhessen in Villingen. Foto: wm

Villingen/Kassel. Es war die erwartet hohe Hürde, doch am Ende behielt die Spielgemeinschaft Tennis Lohfelden die Oberhand. Mit 5:4 gewannen die Nordhessen in der Tennis-Bundesliga Süd der Herren 30 beim Aufsteiger TC BW Villingen und bleiben damit ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Die gilt es am kommenden Sonntag ab 11 Uhr zu verteidigen, wenn sich der SC SaFo Frankfurt am Lohfeldener Quellenweg zum Saisonfinale vorstellt.

Am Ostrand des Schwarzwalds stand es nach den beiden Einzelrunden 3:3. Die Lohfeldener, die ohne den verhinderten Martin Kares angereist waren, punkteten im ersten Durchgang nur durch den Slowenen Rok Jarc. Der hatte beim klaren 6:1, 6:2 gegen Michael Heppler keine Mühe. Klar war auch die Angelegenheit für den Villinger Stefan Hauser beim 6:2, 6:0 gegen Mirco Wenderoth.

Ein Marathonmatch über zweieinhalb Stunden musste Martin Boulnois an Nummer vier bestreiten. Den ersten Satz gewann er 7:6 gegen Alexander Ruf.

Im zweiten lag er zurück, kämpfte sich aber immer wieder heran, verlor dann doch mit 6:7. Im Match-Tiebreak musste er sich dann mit 3:10 geschlagen geben.

Gar nicht zufrieden war der Österreicher Martin Slanar mit seiner Leistung beim 4:6, 6:7 gegen die Nummer eins der Villinger, den Tschechen Jiri Vencl. Da Timo Goebel aber gegen Tobias Storz gewann, stand es vor dem letzten Einzel 3:2 für die Gastgeber. Goebel hatte den ersten Satz mit 6:4 gewonnen. Und musste sich dann mit 6:1 vom Court schießen lassen. Im Match-Tiebreak stimmten dann aber wieder Konzentration und Einsatz und Goebel gewann 10:6.

Christopher Amend im Spiel gegen Eldar Mustafic sahen wohl die meisten Zuschauer des Tages. Alle anderen Spiele waren ja beendet und Amend trat nach dem Boulnois-Match an. Und machte es beim 6:1, 6:3 doch recht kurz.

In den dann anstehenden Doppeln verzichteten die Villinger, warum auch immer, auf die ersten beiden Begegnungen wegen Verletzung der Spieler Storz und Vencl. Die ST Lohfelden hatte damit gewonnen und so trat das Duo Goebel/Wenderoth ebenfalls wegen Verletzung nicht an. Und so stand es 5:4 für die Nordhessen. Foto: wm

Von Peter Fritschler

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