Mehr als nur Tennis

Björn Mahr über die Wilhelmshöhe Open

Die Wilhelmshöhe Open sind vorbei. Das Kasseler Tennis-Weltranglistenturnier hat nicht für die Teilnehmer, sondern auch für die Region einen immensen Stellenwert, findet unser Redakteur Björn Mahr in seinem Kommentar.

Ein teilweise mitreißendes Endspiel, ein großartiger Sieger und ein Wetter zum Tennisbälle-lustig-in-die-Luft-Schmettern - die Wilhelmshöhe Open hatten genau den Abschluss, den dieses Kasseler Turnier verdient. Dabei ist der Stellenwert dieser Veranstaltung keine Sache von zwei oder drei Sätzen.

Zunächst gab es sportliche Höchstleistungen auf Sand: wuchtige Topspins, gefühlvolle Stopps und herrliche Passierschläge. Den Spielern macht es sichtlich Spaß, dabei zu sein. Sie genießen das wundervolle Ambiente auf der Anlage im Bergpark und schätzen die familiäre Atmosphäre. Es wurde in den vergangenen Tagen deutlich: Wer in Wilhelmshöhe startet, tut dies zwar auch wegen der Weltranglistenpunkte - aber eben nicht nur. Das spüren die Zuschauer. Das kommt an.

Hinzu kommt, dass das Turnier eine immense Bedeutung für die großen Talente der Region hat. Einige nutzen es, um in der Qualifikation Erfahrungen zu sammeln. Viele weitere, um Anschauungsunterricht und wertvolle Tipps von Profis zum Anfassen zu erhalten.

Wenn sich die Verantwortlichen der Wilhelmshöhe Open eindeutige Signale erhofft haben, ob es richtig war, in diesem Jahr mehr Geld in die Hand zu nehmen und das Preisgeld anzuheben, dann wurden sie nicht enttäuscht. Mehr noch: Die positive Resonanz ist als Auftrag zu verstehen, den Weg genau so weiterzugehen. Alles andere wäre Rückschritt. bjm@hna.de

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