Tennis-Kreismeisterschaft von Waldeck-Frankenberg in der Halle 

Kreismeisterschaft: Patrick Augstein gewinnt Finale und verteidigt Titel

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Ein erfolgreiches Trio in Frankenau: Jeremias Tent, der alte und neue Hallenkreismeister Patrick Augstein sowie Steffen Henckel (von links, alle TC Sachsenhausen).

Der alte ist auch der neue Kreismeister: Patrick Augstein vom TC Sachsenhausen  verteidigte seinen Titel als Tennis-Herrenkreismeister in der Halle.

Bei den Titelkämpfen der Aktiven in Frankenau setzte sich Augstein in einem hochklassigen Finale mit 7:5, 6:1 gegen seinen Mannschaftskollegen Jeremias Tent durch. Bis dahin war Augstein ins Finale mit nur vier abgegebenen Spielen gestürmt. In der ersten und zweiten Runde hatten Wilfried Köhler (TV Odershausen) und Tobias Grebe (TC Röddenau) mit 0:6, 0:6 das Nachsehen. Etwas mehr strecken musste sich Augstein im Halbfinale. Steffen Henckel hatte aber beim 6:1, 6:3 nur im zweiten Satz eine Chance.

Im Finale gegen Tent sah es lange danach aus, als ob „Jerry“ den ersten Satz holen könnte. 4:0 lag der Youngster bereits vorne, ehe Augstein die Partie offener gestaltete und weniger Fehler machte. Der 27-Jährige kam auf 4:4 heran und machte beim Stand von 6:5 dann den Sack zu. Im zweiten Durchgang unterliefen Tent deutlich mehr Fehler und Augstein fuhr die Partie dann souverän nach Hause.

Stromausfall durch Sturmtief Eberhard

Kuriosum dann im Viertelfinale: Sturmtief Eberhard zog über Frankenau, worauf gleich die Spieler im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln standen. Nach einer halben Stunde war der Strom aber wieder da und die Filzkugel flog weiter über das Netz.

Als positiv stellte Turnierleiter und Kreis-Sportwart Alessandro Salviati die Leistung von Louis Wickenhöfer heraus: Der Youngster vom TC Blau-Weiß Frankenberg spielte gegen Daniel Göttlich eine klasse Partie und hatte auch beim 4:6, 3:6 gegen Finalist Jeremias Tent eine Chance.

Die Tatsache, dass erneut keine Damenkonkurrenz zustande kam, sieht Salviati auch nach dem Turnier gelassen: „Im Prinzip erleben wir bei den Damen das Gleiche, was schon bei den Mannschaften zu beobachten ist. Es werden immer weniger Damenteams. Vielleicht ist die Angst zu groß, gleich gegen eine starke oder gleichermaßen deutlich jüngere Gegnerin antreten zu müssen“, so mutmaßt Salviati.

Dennoch könne man durchaus stolz darauf sein, überhaupt eine Meisterschaft im Seniorenbereich anbieten zu können. „Schaut man da in die Nachbarkreise, findet man dieses Angebot recht selten“, klärte Salviati auf.

Auch in diesem Jahr gab es zum Beispiel mit Tobias Sauer vom TSV Mengeringhausen Spieler, die bereits von Anfang an jedes Jahr teilnehmen, ohne sportlich erfolgreich zu sein. „So etwas ist auf jeden Fall hervorzuheben, wie auch der TC Röddenau, der mit fünf Spielern und einigen Fans angereist ist. Das ist wirklich sehr schön“, freute sich der Sportwart.

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