Tennis: Regionalliga-Start für Herren 40 – Auch Fuldataler Hessenliga-Damen legen los

Lohfelden betritt Neuland

Die neue Nummer eins: Der Kroate Kresimir Ritz verstärkt zur neuen Saison die Herren 40 der ST Lohfelden in der Regionalliga. Fotos: wm

LOHFELDEN. Der erheblich ruhigere Winter-Spielbetrieb ist für die Tennisteams nun vorbei. Seit Mitte April locken die roten Ascheplätze zum Training und am 2. Mai beginnen die ersten Mannschaftsspiele - auch wenn die Mehrzahl der Teams erst am 9./10.5. in das Geschehen eingreifen.

Topmannschaft der neuen Saison werden die Herren 30 der ST Lohfelden sein. Sie starten am 17. Mai mit einem Heimspiel gegen Erlangen.

Erst im Juli kommt das Hessenliga-Damenteam der SGT Baunatal zum ersten Einsatz. Es ist damit die am höchsten spielende nordhessische Mannschaft im Aktivenbereich, nachdem die Herren des TC 31 Kassel im Vorjahr die Klasse verlassen mussten.

Mit der ST Lohfelden bei den Herren 40 und den Herren 60 der TSG Ahnatal hat Nordhessen zwei weitere heiße Eisen in der Süd/West-Regionalliga im Feuer. Beide wurden hessischer Mannschaftsmeister 2014 und schafften damit die Qualifikation für die landesübergreifende Klasse.

Die Ahnataler, so Mannschaftsführer Lutz Schröder, vertrauen auf die Männer des vergangenen Jahres (siehe Aufgebote) mit Spitzenspieler Uwe Naumann. Mit Alexander Haindorff (früher Bad Sooden-Allendorf und SGT Baunatal) haben sie nur einen neuen Spieler im Kader. Für Schröder ist daher der Klassenerhalt das erhoffte Ziel - aber kein Muss. Zum Saisonauftakt ist Ahnatal spielfrei und kann die Zeit zu weiteren Trainingseinheiten nutzen, ehe es am 9. Mai in Mutterstadt antritt.

Am Samstag ab 13 Uhr betreten die Lohfeldener Herren 40 Neuland, wenn sie in der zweithöchsten deutschen Spielklasse den TSC Mainz erwarten. Aber sie scheinen laut Mannschaftsführer Marc Pigan gut gerüstet, denn sie können zumindest für die ersten beiden Begegnungen (mit Option auf mehr) den Kroaten Kresimir Ritz an Position 1 aufbieten. Ritz ist aktuell die Nr. 33 in der ITF Rangliste der Herren 35 und sollte ein Punktegarant sein.

Als Joker stünde für Notfälle der Schwede Tobias Svantesson (beste ATP Position 89) zur Verfügung. Da er in den letzten Jahren jedoch nur wenige Turniere gespielt hat, ist seine LK so abgerutscht, dass er nur an fünf oder sechs spielen kann. Mit Jochen Arnold und weiteren bewährten Akteuren sollte der Klassenerhalt kein Wunschdenken sein.

In der Hessenliga, der höchsten hessischen Spielklasse, gehen die Damen 50 von RWG Fuldatal mit Spitzenspielerin Petra Wilke am Samstag ab 9 Uhr bereits auf die Courts. Dazu stellt sich der der TC Wettenberg vor.

Zur gleichen Zeit trifft Rot-Weiß Kassel mit Peter Christ an der Arndtstraße bei den Herren 60 auf Oestrich-Winkel. Die Hessenliga-Damen 60 von RW Vellmar gastieren am 7. Mai in Lindenau. Einen Neuanlauf bei den Damen 30 nimmt Blau-Weiß Kassel in der Verbandsliga in fast unveränderter Besetzung. (wm)

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