Tennis-Bundesliga Süd: Herren 30 der STL wollen Spitze mit Sieg verteidigen

Lohfelden in Erlangen Favorit

Baut auf den Zusammenhalt in der Mannschaft: Mirco Wenderoth. Foto: wm

LOHFELDEN. Nach drei Spieltagen steht die ST Lohfelden an der Spitze der Tennis-Bundesliga Süd der Herren 30. Und hat gute Chancen, sich auch nach dem kommenden Wochenende weiter dort zu präsentieren.

Die Reise der Nordhessen geht am Sonntag (Spielbeginn 11 Uhr) nach Franken zum Schlusslicht TB Erlangen. Und alles andere als ein Sieg dort sollte schon eine Überraschung sein. „Wir unterschätzen grundsätzlich keinen Gegner“, sagt Mirco Wenderoth, der seit 2009 in Lohfelden spielt. „Aber wir rechnen uns in Erlangen schon etwas aus.“

Die ST Lohfelden könnte mit einem Sieg beim Turnerbund 1888 Erlangen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens bliebe sie weiter auf der Führungsposition, zweitens wäre das grundsätzliche Saisonziel, der Klassenerhalt, geschafft.

Und bei der ST könnte man zu weiteren Zielen schauen. Zum Beispiel dem Erreichen der Finalrunde im September. Doch so weit will Mirco Wenderoth zurzeit noch nicht blicken. Erstmal geht es um das Spiel in Erlangen.

„Wir werden wieder einen Tag vorher anreisen, das hat bei uns Tradition“, sagt Mirco Wenderoth. Das sei gut für die Stimmung, für den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. „Auch wenn dann jeder allein auf dem Platz steht, ein Teil unseres Erfolges ist der gemeinsame ,Spirit’, der Geist in der Mannschaft, der uns die mentale Stärke gibt.“

Deswegen gibt es in Lohfelden auch keine Probleme mit der Rotation auf den Spielpositionen. So wird diesmal Timo Goebel anstatt von Christoph Bühren auf Rang fünf spielen. Ansonsten geht es mit Adrians Zguns, Rok Jarc, Martin Kares, der zuletzt in München ein starkes Match spielte, Christopher Amend, Martin Boulnois, Mirco Wenderoth und dem „non-playing Captain“ Nico Henkel nach Erlangen.

Dort gibt es ein Wiedersehen mit Holger Schmitt, der in der letzten Saison eigentlich im Aufgebot der Lohfeldener, aber dann doch nicht zur Verfügung stand.

Von Peter Fritschler

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