Tennis-Bundesliga: STL siegt bei Safo 5:4, Bühren/Schäffer mit starkem Doppel

Lohfelden gelingt Revanche

Sie holten den Siegpunkt: Christoph Bühren (links) und Marco Schäffer gewannen das entscheidende Doppel. Fotos: wm

FRANKFURT. Spannung pur war angesagt beim Gastspiel der ST Lohfelden in der Tennis-Bundesliga der Herren 30 bei Safo Frankfurt. Doch mit dem knappen 5:4-Sieg gelang den Nordhessen die Revanche für die 4:5-Regionalliga-Niederlage vom Mai 2014. Damit ist der Klassenerhalt geschafft.

„Alle sind happy, alle haben ihr Bestes gegeben“, bekannte Mannschaftsführer Nico Henkel nach dem Erfolg. Den entscheidenden Punkt beim Stand von 4:4 hatte das Doppel Christoph Bühren und Marco Schäffer geholt.

Nach den Einzeln stand es nach hart umkämpften Spielen 3:3. Und in den Doppeln sollte alles nicht einfacher werden. Timo Goebel/Mirco Wenderoth mussten ihr Spiel klar mit 4:6 und 0:6 abgeben. Im Spitzendoppel konnten Rok Jarc und Martin Kares den ersten Satz 6:2 gewinnen, unterlagen dann aber 4:6. Vor dem Match-Tiebreak musste der angeschlagene Jarc eine Verletzungspause (linker Fuß) nehmen, biss dann aber auf die Zähne und so gewann man 11:9. Spannung auch beim Spiel von Christoph Bühren und Marco Schäffer. 6:3-Sieg im ersten Satz, 5:7-Niederlage im zweiten. Den Tiebreak ging das nordhessische Duo konzentriert und kämpferisch an und holte den entscheidenden Punkt.

In der Auftaktrunde der Einzel hatte nur Martin Kares für die Nordhessen gepunktet. Gegen Jens Helferich setzte er sich klar mit 6:2, 6:2 durch. Timo Goebel und Marco Schäffer kämpften bei sonnigen 27 Grad Celsius an der Frankfurter Kennedy-Allee um jeden Punkt, doch am Ende fehlte den beiden das Quäntchen Glück. Goebel unterlag 2:6, 6:4, 7:10 gegen Marco Blohm, Schäffer 7:6, 5:7, 8:10 gegen Florian Halb.

Rok Jarc hatte in Runde zwei wenig Mühe mit dem Doppelspezialisten Philipp Marx und holte beim 6:2, 6:1 den zweiten Lohfeldener Sieg. Christoph Bühren erging es gegen Markus Kämpfer ähnlich wie Goebel und Schäffer. Der Lohfeldener blieb lange auf Augenhöhe und unterlag dann im Match-Tiebreak mit 4:10.

Ein Superspiel lieferte dann Nico Henkel ab. Er lag nach dem ersten Satz (2:6) gegen Moritz Szelzki zurück. Kämpfte sich aber in Satz zwei beim 6:4 zurück ins Spiel und holte beim 10:7 im Tiebreak den viel umjubelten dritten (und wichtigen) Einzelpunkt.

Am kommenden Sonntag spielt die Liga erneut, die ST Lohfelden setzt allerdings aus. Und wird die Zeit sicher zur Regeneration und Vorbereitung auf das schwere Spiel am 28. Juni in Biberach brauchen und nutzen.

Von Peter Fritschler

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