Tennis: Europameister Jörgen Aberg setzt bei der Bergbräu-Trophy das Glanzlicht

Ohne Satzverlust zum Sieg

Eine Klasse für sich: Europameister Jörgen Aberg aus Berlin in seinem gewonnenen Finalspiel auf dem Center Court.

Uslar. Die 18. Bergbräu-Trophy in Uslar und Holzminden hat organisatorisch neue Maßstäbe gesetzt. Der Verlauf der vier Turniertage sorgte für durchweg positive Stimmung bei den 150 Tennisspielern aus neun Bundesländern sowie den Organisatoren und Sponsoren. Zeitweise mehr als 200 Zuschauer verfolgten von Donnerstag bis Sonntag die Duelle auf der Vereinsanlage des Uslarer TC (UTC) und beim Tennisclub Holzminden.

Bei seiner achten Teilnahme in Uslar gab der frischgebackene H45-Europameister Jörgen Aberg (Berlin) auf dem Weg zum Turniersieg keinen Satz ab. Lediglich im ersten Durchgang des Finals leistete der norddeutsche Vizemeister Szymon Janicki (Hannover) bei Abergs 7:6, 6:2-Tiebreak-Sieg erheblichen Widerstand. Dieses Endspiel war der sportliche Höhepunkt des Turniers.

Holz verliert im Finale

Aus heimischer Sicht gab es gleich mehrere erfreuliche Resultate. Der für den TC Holzminden spielende Uslarer Turnierleiter Wilhelm Holz stellte sich trotz der organisatorischen Herausforderungen der Herren-65-Konkurrenz. Nach drei souveränen Siegen in den ersten Runden erreichte Holz das Finale. Hier verlor er gegen seinen Angstgegner Reinhard Saalfrank (Schweinfurt) mit 5:7 und 4:6. Hinrich Haffner (Uslar) entschied nach seinem verlorenen ersten Match im Hauptfeld die Nebenrunde mit einem Drei-Satz-Sieg (7:6, 2:6, 10:8) gegen den Österreicher Friedrich Horn für sich. Der ebenfalls für Holzminden spielende Walter Volle (Bodenfelde) zeigte in seinem Erstrunden-Match (4:6, 4:6) gegen die Nummer 105 der deutschen Rangliste, Peter Schneider aus Göttingen, eine beeindruckende Leistung.

Jeweils das Viertelfinale erreichten die ehemaligen UTC-Spieler Philipp Edlich (Herren 40), Dirk Kiso (Herren 50) und der für die SG Holzminden angetretene Uslarer Günter Hennecke bei den Herren 60.

Haffner im Pech

In der Nebenrunde verlor Keti Haffner (UTC) das Finale bei den Damen 45 unglücklich (6:4, 3:6, 5:10). Dritte der Nebenrunden wurden Annett Haut (UTC-Damen 40), die Herren-50-Spieler vom VfB Uslar, Hermann Rohlfs und Thomas Krüger, sowie Carlo Ilse (Herren 55). Für die größte Überraschung der Trophy sorgte Dirk Schulze (TSC Göttingen) bei den Herren 60 mit seinem Turniersieg. Als ungesetzter Spieler gab er nur im Finale gegen Ravens (Hildesheim) beim 4:6, 6:4, 10:4 einen Satz ab. Dem Turnierfavoriten Manfred Minkner (Großburgwedel) gab Schulze mit 7:5 und 6:3 das Nachsehen.

UTC-Vorsitzender Andreas Ahlborn, die Oberschiedsrichter Martin Krzempek und Steffen Müller sowie Turnierleiter Wilhelm Holz erhielten viel Lob für die Organisation. Gesellschaftlicher Höhepunkt dieser vier Tage am Försterweg war der Spielerabend am Samstag, der für einige der über 200 Gäste erst nach Mitternacht zu Ende ging. (zhz)

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