Tennis-Bundesliga: Lohfelden muss am Sonntag ab 11 Uhr in Frankfurt antreten

Revanchegelüste bei Safo

Mannschaftskapitän der STL: Nico Henkel. Foto: wm

LOHFELDEN. Nach kurzer Spielpause geht es am kommenden Sonntag für die Tennis-Herren 30 der ST Lohfelden in der Bundesliga Süd weiter. Die Nordhessen müssen zum einzigen hessischen Duell der Liga ab 11 Uhr bei SC Safo Frankfurt antreten. Die Mainstädter stehen mit zwei verlorenen Spielen auf Rang sechs der Siebener-Liga, also mit dem Rücken zur Wand.

Geht man davon aus, dass die beiden Favoriten auf die Endrunde Bruckmühl-Feldkirchen und, trotz der Niederlage in Erlangen, Iphitos München heißen, dann wären auf der anderen Seite Garching und Safo Abstiegskandidaten. Das heißt für Lohfelden, dass ein Sieg in Südhessen mit dem Ziel Klassenerhalt gleichzusetzen ist. Dann hätte man 6:2 Punkte und könnte den letzten beiden Spielen in Biberach (28. Juni) und gegen Iphitos (5. Juli) gelassen entgegensehen.

Doch bis dahin muss am Sonntag die Hürde Safo aus dem Weg geräumt werden.

Der SC Frankfurt Sachenhausen Forsthausstraße hat bisher die beiden Top-gemeldeten Spieler Philipp Marx und Fredrik Loven (Schweden) nicht eingesetzt. Marx hat laut ATP-Statistik sein letztes Turnierspiel im November 2014 im Doppel gemacht, Loven steht dort als „Nicht-Aktiv“. Bleibt abzuwarten, was mit beiden am Sonntag ist.

Die ST Lohfelden wird in Frankfurt auf den Slowenen Rok Jarc zurückgreifen können. Er bestreitet, so ist es geplant, die letzten drei Saisonspiele der STL. Adrians Zguns ist bereits wieder in Florida bzw. New York. Weiter stehen Martin Kares, Christoph Bühren, Timo Goebel, Nico Henkel, Mirco Wenderoth und Marco Schäffer zur Verfügung.

Letzter hatte im Spiel gegen Bruckmühl-Feldkirchen beim 0:9 die Chance auf den Ehrenpunkt. „Das war letztlich eine klare Sache, aber man muss das realistisch einschätzen. Bruckmühl war die bessere Mannschaft“, sagt Schäffer. Mit Frankfurt habe man noch eine Rechnung offen, denn in der Regionalliga verloren die Lohfeldener im Mai 2014 an der Forsthausstraße 4:5 und Frankfurt stieg auf.

Das sieht auch Mannschaftskapitän Nico Henkel so. „Wir können mit bestmöglicher Formation antreten und rechnen uns etwas aus, schließlich ist es auch ein Hessenderby“, sagt er. „Wir gehen die Sache ruhig und konzentriert an.“ (fri)

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