Tennis-Nachwuchs

Tretorn-Cup: Schellhorn im Finale gestoppt

Stand im Finale in Bad Nauheim: Philipp Schellhorn. Foto:  nh

Bad Nauheim. Starke Leistung von Philipp Schellhorn: Der Tennis-Nachwuchscrack erreichte als ungesetzter Spieler beim renomierten Tretorn-Cup in Bad Nauheim, einem DTB-Ranglistenturnier, in der Altersstufe U 21 das Finale. Dort unterlag er dem Hersfelder Marek Flinner nur knapp.

Für Schellhorn steht schon ab heute der nächste Turnier-Höhepunkt bevor: Vom 25. bis 30. November ist er bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Essen an Position 8 gesetzt.

Am 29. und 30. November wartet auf ihn ein Turnier der U 16 in der Kategorie A in Köln. Vom 10. bis 13. Dezember ist Philipp Schellhorn zum DTB-Lehrgang (nur sechs Kinder des Jahrgangs 2000 aus ganz Deutschland) mit Bundestrainer Peter Pfannkoch in Hannover eingeladen.

Als jüngster Teilnehmer spielte sich Philipp Schellhorn in Bad Hersfeld fast mühelos in das Endspiel. In der ersten Runde bekam er es mit Nicolas Fischer vom TC Bruchköbel zu tun. Philipp siegte glatt 6:2/6:2. Im Viertelfinale wartete der an Position 1 gesetzte Philipp Sauer (Bayern). Gegen den 1,96 Meter großen Bayer gewann Schellhorn den ersten Satz glatt 6:0. In Durchgang 2 wurde der Bayer stärker. Beim Stand von 4:4 machte Philipp aber das entscheidende Break und gewann am Ende 6:0/6:4, das Halbfinale war erreicht.

Dort wartete mit Raphael Weiler (Rheinland/Pfalz) ein alter Bekannter, die aktuelle Nummer 9 im Jahrgang 2000. Philipp, der von HTV-Trainer Thilo Voll betreut wurde, spielte sehr konzentriert und gewann Satz eins mit 6:3. In Satz 2 führte Philipp schnell 5:0. Weiler wurde stärker und machte nur noch zwei Spiele. Am Ende hieß es 6:3/6:2 für die Nummer 1 aus Hessen.

Der zwei Jahre ältere Flinner war hauptsächlich durch seinen guten Aufschlag in das Finale gekommen. Philipp führte schnell 3:1, verlor aber Satz eins mit 3:6. Im 2. Satz drehte der Röddenauer auf, führte mit 5:2 und vergab zwei Satzbälle. Flinner kam auf 5:4 heran, verhinderte aber den Satzgewinn von Philipp nicht. Der Matchtiebreak brachte die Entscheidung: Der etwas glücklichere war Flinner. Am Ende hieß es 3:6/6:4/6:7 (6:10) für Flinner. (nh)

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