Titelverteidiger nicht dabei

Wilhelmshöhe Open: Tennisturnier startet am Sonntag

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Mit dem Plakat: (von links) Eberhard Engelmann (Turnierdirektor), Petra Bantle (Intercity-Hotel Kassel), Ingo Pijanka (Sprecher Städtische Werke), Thorsten Döring (Geschäftsführer Glinicke Peugeot) und Michael Eisfeld (Vorsitzender KTC Bad Wilhelmshöhe).

Kassel. Es wird ein Jubiläumsturnier: Wenn am kommenden Sonntag das erste Mal die gelben Filzbälle auf den Prinzenplätzen des KTC Bad Wilhelmshöhe an der Burgfeldstraße übers Netz fliegen, dann finden die Wilhelmshöhe Open (16. bis 23. Juli) zum 20. Mal statt.

Einer wird dabei fehlen: Vorjahressieger Yannick Hanfmann.

„Er ist mittlerweile einfach zu gut für uns“, sagt Michael Küppers, Pressesprecher des KTC. Der 25-Jährige ist seit seinem Sieg im Juli des vergangene Jahres rund 300 Plätze in der Weltrangliste geklettert – und mittlerweile auf Rang 173. Das Turnier in Kassel kann also ohne Bedenken als Sprungbrett bezeichnet werden.

Im vergangenen Jahr wurde das Preisgeld erhöht, in diesem Jahr kommt wieder eine Neuerung auf den Veranstalter zu. „Die ITF (International Tennis Federation) fordert jetzt, dass wir die Spieler während der Turniertage auf der Anlage verköstigen“, sagt Turnierdirektor Eberhard Engelmann. So könnten durchaus Kosten von mehreren tausend Euro entstehen.

Aber auch in diesem Jahr ist wieder ein interessantes Starterfeld zusammengekommen. Da ist der Münchner Jeremy Jahn (27), dessen Ziel es ist, unter die ersten 100 der Weltrangliste zu kommen und der zuletzt bei den Australian Open und in Wimbledon die Qualifikation spielte. Oder der Spanier Enrique Lopez-Perez, der in diesem Jahr schon bis auf Platz 162 der Weltrangliste vorrückte. Ein alter Bekannter ist auch der Brasilianer Caio Zampieri (31) – ein Doppelspezialist, der in dieser ATP-Wertung schon Rang 114 belegte.

Los geht es am Sonntag, 16. Juli, mit der Qualifikation, für die erneut auch die TSG Ahnatal ihre Plätze zur Verfügung stellt. Die Entscheidung fällt eine Woche später. Der Sieger erhält rund 3160 Euro. Im Doppel steht das Finale bereits einen Tag zuvor an.

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