Tennis: ST Lohfelden in der Bundesliga der Herren 30 auf Rang drei der Tabelle

Ein Sieg zum Abschluss für ST Lohfelden

Punktete für Lohfelden: Timo Goebel. Foto: wm

Lohfelden. Wolkenbrüche, Tropentemperaturen und Reizfiguren, aber auch tolles Tennis und ein Lohfeldener 5:4-Sieg über den Favoriten Iphitos München zum Abschluss der Saison. Ein Sieg mit einem kleinen faden Beigeschmack, den allerdings die Gäste beigesteuert hatten.

Von vorn: Nach den Einzeln stand es 4:2 für die Münchner. Am liebsten hätten die dann wegen der späten Heimreise auf die Doppel verzichtet. Nach einer einstündigen Unterbrechung wegen eines Wolkenbruchs waren die Einzel erst nach 17 Uhr beendet. Doch Lohfelden wollte verständlicherweise spielen.

Ein Doppel schenkte Iphitos dann von vornherein ab. Fabian Ziemer war schon mit einem Muskelfaserriss in der Schulter des rechten Schlagarmes ins Einzel gegangen. In den beiden zu spielenden Doppeln führte Lohfelden jeweils im ersten Satz mit 4:3, als um 17.50 Uhr der nächste Regenguss einsetzte.

Oberschiedsrichter Carsten Hentschel entschied nach Blick aufs Wetterradar, dass man gegen 18.45 bzw. 19 Uhr im Freien weiterspielen könne und nicht in die Halle wechsele. Daraufhin teilte Iphitos um 18.10 Uhr mit, dass die Spieler Uebel und Kindl wegen Verletzung nicht weiterspielen können.

Also gingen auch diese beiden Doppel an Lohfelden, das damit 5:4 gewann. Ein Sieg, der durchaus auch auf rein sportlicher Ebene möglich gewesen wäre.

In der ersten Runde der Einzel musste Martin Kares ein 2:6 und 0:6 gegen Lars Uebel quittieren und Nico Henkel verlor gegen Ziemer 2:6, 6:4 und 4:10. Den Punkt für Lohfelden sicherte Marco Schäffer, für den es einfach keine kurzen Spiele gibt: 7:6, 2:6 und 10:8. Im Match-Tiebreak führte „Schäff“ schon 9:3, doch Schmid kam noch auf 8:9 heran, ehe der Lohfeldener den Sack zumachte.

Reizfigur: Alexander Waske, der Südhesse, der für Iphitos München spielt, legte sich mit den Zuschauern an. Das Spiel gegen Rok Jarc gewann er 1:6, 6:3, 10:8. Foto: Fischer

Im Spitzeneinzel zwischen Rok Jarc und Alexander Waske wurde auch Spitzentennis geboten. Und Waske entwickelte sich beim 1:6, 6:3, 10:8 zur Reizfigur, legte sich mit den Zuschauern an oder kritisierte Entscheidungen.

Pech hatte Mirco Wenderoth beim 1:2 gegen Andre Soulier, bei Timo Goebel lief es dagegen glänzend gegen Uli Kiendl. Nach hart umkämpften Punkten gewann der Lohfeldener 7:6 und 7:5.

Lohfelden schließt damit die erste Saison in der Bundesliga mit Rang drei ab und kann jetzt schon mit der Vorbereitung auf 2016 beginnen.

Am 5. und 6. September spielen die beiden Erstplatzierten der Gruppen Nord und Süd eine Final-Four-Runde aus, um den Meister zu ermitteln. Aus dem Süden sind dies Bruckmühl-Feldkirchen und Iphitos. Im Norden steht noch ein Spieltag aus, Tabellenführer ist uneinholbar Ratingen, dort spielt mit Erfolg der Kasseler Marc Leimbach.

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