„Bullis“ Spiel war der Knaller

ST Lohfelden gewinnt Auftakt der Tennis-Bundesliga 6:3

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Überzeugende Vorhand: Martin Boulnois gewann sein Einzel für die ST Lohfelden nach packenden Spiel mit spannenden Match-Tiebreak gegen seinen Wiesbadener Kontrahenten Marco Laspe. 

Tolles Tenniswetter, gute Stimmung, spannende Spiele und ein Sieg für die Heimmannschaft. Die ST Lohfelden ist optimal in die fünfte Spielzeit in der Tennis-Bundesliga, Gruppe Süd, der Herren 30 gestartet.

Mit dem 6:3-Erfolg über den Aufsteiger Wiesbadener THC wurde der Grundstein für das Ziel Klassenerhalt gelegt. Nun müssen die Lohfeldener am nächsten Wochenende beim SC SaFo Frankfurt nachlegen.

Vor dem Spiel

Es fehlte der Österreicher Martin Slanar, der an der Schlaghand verletzt ist. Christoph Bühren war privat verhindert, damit fehlte hinten raus ebenfalls ein Spieler. Der Einsatz von Martin Kares war wegen Wirbelsäulenproblemen unter der Woche noch fraglich, am Freitag kam aber sein Okay. Alexander Kunick hatte Schmerzen in der Schulter des Schlagarms, war aber trotzdem einsatzbereit.

Die erste Runde

Spannung pur boten die ersten drei Einzel am Lohfeldener Quellenweg. Auf dem Centre Court führte Christopher Amend gegen Daniel Klockenhoff im ersten Satz schon 5:1 und verlor dann noch 6:7, nichts lief mehr. Doch dann ließ er mit sicherem Spiel ein 6:2 folgen und gewann auch den Match-Tiebreak klar mit 10:5. Ähnlich sah es bei Alexander Kunick aus: der gewann den ersten Satz 6:3, verlor dann den Faden und 3:6. Doch im Match-Tiebreak zeigte der Zahnarzt wieder Biss und gewann 10:6.

Gewann Einzel und Doppel: Alexander Kunick.

Das Spiel der Spiele an diesem Tag aber lieferte Kapitän Martin Boulnois. Im ersten Satz war davon allerdings nicht viel zu sehen. Der Wiesbadener Marco Laspe profitierte beim 6:3 von den vielen Fehlern des Lohfeldeners. In Satz zwei aber war Martin „Bulli“ Boulnois richtig in der Spur. Der ST-Kapitän spielte konzentriert und druckvoll und gewann 6:4.

An Spannung kaum zu überbieten war dann der Match-Tiebreak. Meist führte der Gast aus Wiesbaden, und beim 8:9 leistete sich Boulnois sogar einen Doppelfehler. Aber der 33-Jährige riss sich zusammen, glich aus und machte mit dem Zähler zum 15:13 nach gut 80 Minuten Spielzeit alles klar. „Den letzten Ballwechsel hatte ich mir vorher genau so vorgestellt, wie er abgelaufen ist“, sagte Boulnois hinterher. „Und dann läuft es auch noch exakt so ab, irre.“

Die zweite Runde

Rok Jarc ließ nach dem dem 6:2 im ersten Satz etwas nach, gewann aber doch noch 7:5. Martin Kares hatte mit dem Russen Artemii Chemenko beim 6:2, 6:0 nur wenig Mühe. Timo Goebel, mit 42 Jahren einer der ältesten Spieler der Liga, unterlag 1:6, 1:6, hatte im zweiten Satz Probleme mit der Wade, biss aber auf die Zähne und spielte durch.

Machte kurzen Prozess: Martin Kares.

Die Doppel

Nach der 5:1-Führung nach den Einzeln konnte Lohfelden beruhigt mögliche Doppelpaarungen testen. So spielten Jarc und Kares sowie Amend und Wenderoth, unterlagen jedoch im Match-Tieb-Break, während Boulnois und Kunick gewannen.

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