Lohfelden empfängt Großhesselohe in der Tennis-Bundesliga Süd der Herren 30

Starker Aufsteiger als Prüfstein

Jetzt wartet der erste große Prüfstein: Christoph Bühren trifft mit Lohfelden in der Tennis-Bundesliga auf Großhesselohe. Foto:  wm

LOHFELDEN. Nach drei Gegnern, die zum Abschluss der Serie eher in der unteren Tabellenhälfte anzusiedeln sind, kommt jetzt die erste Stunde der Wahrheit. Die ST Lohfelden muss in der Tennis-Bundesliga Süd der Herren 30 am Sonntag ab 11 Uhr gegen den TC Großhesselohe antreten. Der Aufsteiger aus Pullach im Isartal steht derzeit auf dem vierten Tabellenplatz, mit zwei Siegen und einer Niederlage. Die Oberbayern spielen schon seit mehreren Jahren zusammen und können auf eine verschworene Gemeinschaft bauen, gerade so wie Spitzenreiter Lohfelden auch.

Giovanni Lapentti, seit längerem die Nummer eins der Gäste, soll auch in der höchsten deutschen Spielklasse für Punkte sorgen. Er ist der jüngere Bruder des ehemaligen Profis Nicolás Lapentti, der Ende 1999 die Nummer sechs in der Welt war. Der gebürtige Ecuadorianer, der inzwischen Italiener ist, hat sich in der ATP-Weltrangliste zuletzt auf Platz 190 vorgearbeitet. Hinter Lapentti und dem Österreicher Thomas Schiessling sind Martin Wetzel, Neuling Marc Senkbeil und Ingo Neumüller, der im Vorjahr kein Einzel in der Regionalliga abgab, gemeldet.

Die ST Lohfelden ist nach drei Siegen gerüstet für das sicherlich schwere Spiel gegen den Aufsteiger. „Die Stimmung in der Mannschaft ist großartig“, sagt Mannschaftskapitän Nico Henkel. „Aber jeder Spieler weiß auch, dass wir am Sonntag als Mannschaft und als Einzelspieler gefordert sind.“ Sicher sei der TC Großhesselohe ein nicht zu unterschätzender Gegner, „aber wir wollen schon gewinnen“.

Um dieses Vorhaben auch in die Tat umzusetzen, wird die ST wieder mit dem Letten Adrians Zguns und Rok Jarc aus Slowenien antreten. Dazu kommen Martin Kares, Christopher Amend, Martin Boulnois, Timo Goebel, Christoph Bühren und Mirco Wenderoth. Wer genau hinter den beiden Spitzenkräften spielen wird, muss noch geklärt werden. „Wir sind da ja flexibel“, sagt Henkel.

Mit dem dritten Sieg hat die ST Lohfelden ihr erstes Saisonziel, den Klassenerhalt, erreicht. Sollten die Nordhessen auch gegen Großhesselohe gewinnen, könnte man weitere Ziele in Angriff nehmen. Als da wäre die Finalrunde um die Meisterschaft und vielleicht auch die Ausrichtung dieser. Aber erst muss am Sonntag ab 11 Uhr jeder Spieler auf den Punkt seine beste Leistung abrufen. Die Unterstützung der Zuschauer am Quellenweg haben die Lohfeldener. www.st-lohfelden.de

Von Peter Fritschler

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