Tennis-Regionalliga: 19:2-Erfolg gegen Mutterstadt – Lohfelden verliert, Röhrig im Pech

Super-Start für Ahnatal

Jürgen Kitzinger

KASSEL. Der zweite Spieltag in der Süd/West-Liga der Tennis-Regionalliga verlief für die beiden nordhessischen Vertreter komplett unterschiedlich. Während die Herren 40 der ST Lohfelden eine 5:16-Niederlage in Buchschlag hinnehmen mussten, kamen die Ahnataler Herren 60 in ihrer ersten Begegnung zu einem riesigen 19:2-Erfolg gegen Mutterstadt.

Die Lohfeldener traten erneut ohne ihren neuen, aber erkrankten Spitzenspieler Kresimir Ritz an und hatten das große Pech, dass Meik Röhrig durch einen Hexenschuss sein Match aufgeben musste und Jochen Arnold das Spitzeneinzel im Match-Tiebreak verlor. So war es lediglich Jürgen Kitzinger vorbehalten, mit einer souveränen Leistung zumindest ein Einzel für die Nordhessen zu gewinnen, da Clark Zickendraht-Wendelstadt und Alexander Hartung chancenlos waren und Marc Pigan nach 5:2-Führung und Satzball nicht in den Match-Tiebreak kam.

Nach dem 2:10-Rückstand nach den Einzeln ging ein Doppel kampflos an Buchschlag, da Lohfelden nur sechs Spieler dabeihatte und Röhrig nicht mehr einsatzfähig war. Arnold und Pigan schafften mit ihrem Doppel noch eine Resultatsverbesserung, aber mehr war nicht drin.

Manfred Reinbold, Dieter Sadlowski und Neuzugang Alexander Haindorff holten für die Ahnataler in der ersten Einzelrunde eine 6:0-Führung heraus, die durch Uwe Naumann und Klaus Lielischkies – alle ohne Satzverlust – bei einer Niederlage von Peter Böttcher auf 10:2 ausgebaut wurde. Aber auch in den Doppeln zeigten sich die Ahnataler kämpferisch und erarbeiteten sich wieder ohne Satzverlust alle neun Punkte zum 19:2-Endstand. Für die Nordhessen ein Super-Start – auch wenn mit Mutterstadt der erste Absteiger nach zwei Spieltagen vermutlich gefunden ist. (wm) Foto:  wm

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