Damen der SGT Baunatal starten in die Hessenliga-Saison

Ines Globocnik, Foto: wm

Baunatal. In der letzten Saison der Tennis-Hessenliga stand der Klassenerhalt für die Damen der SGT Baunatal erst am letzten Spieltag fest. Da schlug man Marburg und landete auf Rang vier der Tabelle.

Am Samstag startet die SG Tennis in die dritte Saison in der höchsten hessischen Landesklasse und es könnte gut sein, dass wieder erst am letzten Spieltag die Entscheidung fällt. Zu dicht liegen die Leistungsniveaus der Klubs beieinander.

Verzichten muss die SGT Baunatal auf den Publikumsliebling der letzten Saison, Lina Lileikite. Die Lettin ist wegen ihres Studiums in den USA unabkömmlich. Dafür kann man mit Ines Globocnik aus Slowenien eine andere Spitzenspielerin aufbieten. Sie ist die Lebensgefährtin von Rok Jarc, der in der Bundesliga für die Herren 30 der ST Lohfelden spielt. Die frühere Weltranglistenspielerin arbeitet jetzt als Trainerin und hat absolute Doppelqualitäten.

Wieder zurück im Kader ist Bettina Radke, die in der letzten Saison wegen ihre Studienabschlusses pausierte. Wieder dabei ist nach ihrer Babypause auch Jenny Paar-Goebel.

Hinter Ines Globocnik soll Jennifer Gisder an Position zwei spielen. Allerdings plagt die Mannschaftsführerin noch eine Verletzung in der rechten Schulter. „Man muss abwarten, inwieweit ich die Verletzung auskurieren kann“, sagt die Leistungsträgerin, die seit 2011 bei der SGT ist. Ein Ausfall Jennifer Gisders wäre nur schwer zu kompensieren.

„Unser Saisonziel ist wieder der Klassenerhalt“, sagt Trainer Thomas Rachow. „Aber wenn es uns erwischt, ist das auch kein Beinbruch.“ Doch bis dahin müssen erst einmal acht Spiele absolviert werden. „Sicher sind unsere Gegner auf dem Papier besser aufgestellt“, sagt Rachow. „Aber jeder Saison hat ihre eigene Dynamik, jeder Spieltag wird neu ausgespielt.“ Thomas Rachow baut darauf, dass seine Spielerinnen vor allem auch unter Druck ihre Leistung abrufen können, „sie können auch mal einen 5:4-Sieg reißen“.

Ein Vorteil der SGT Baunatal dürfte sein, dass man auf einen umfangreichen und ausgeglichenen Kader zurückgreifen kann. Und mit einer gesunden Mischung aus jung und alt flexibel reagieren kann.

„Guter Teamgeist“

„Und wir haben einen ausgesprochen guten Teamgeist in der Mannschaft“, sagt Jenny Gisder. „Unser ,Spirit’ war schon in den letzten Jahren einer unserer Pluspunkte.“ Man treffe sich halt nicht nur von Spiel zu Spiel, sondern unternehme auch in der freien Zeit im privaten Bereich etwas zusammen.

Dazu kann das Baunataler Team auf sein Publikum rechnen. „Nicht nur im Heimspiel werden wir optimal unterstützt“, freut sich Jennifer Gisder. „Auch auf des Gegners Courts wissen wir unsere Fans im Rücken.“

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