Letzter Spieltag

Tennis-Bundesliga: Lohfelden beendet die Saison mit 8:1-Sieg

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Vorhand: Der Lohfeldener Kapitän Martin Boulnois machte es beim 7:6 und 7:5 über den Frankfurter Markus Kämpfer spannend.

Lohfelden. Mit einem 8:1-Sieg über SaFo Frankfurt schloss die ST Lohfelden die Saison in der Tennis-Bundesliga der Herren 30 ab und sicherte so den dritten Rang. Wir waren vor Ort.

Mit einem 8:1-Sieg über SaFo Frankfurt schloss die ST Lohfelden die Saison in der Tennis-Bundesliga der Herren 30 ab und sicherte so den dritten Rang. Über sechs Stunden Tennis auf der Anlage am Quellenweg mit vielen Höhepunkten, hervorragendem Sport und einem versöhnlichen Abschluss.

Das Besondere

SaFos Nummer fünf Benjamin Martin musste noch am Samstagabend beruflich nach Ägypten. Also spielten statt wie üblich 2, 4 und 6 in der ersten Einzelrunde 2, 4 und 5 gegeneinander. So konnte Martin nach seiner Niederlage gegen Timo Goebel Richtung Frankfurt abrauschen.

Die Höhepunkte

Gutes Tennis gab es in allen Einzeln zu sehen, auch wenn die Frankfurter mit ihrem letzten Aufgebot angereist waren. Die Liga ist eben wirklich stark. Im Spitzeneinzel mussten Adrians Zguns und der Franzose Charles Roche in den Matchtiebreak gehen. Zguns wehrte acht Matchbälle des Frankfurters ab, hatte dann selbst einen und unterlag zum Schluss 13:15. Christopher Amend lag im Matchtiebreak zurück, führte erstmals beim 5:4 und verwandelte seinen ersten Matchball mit dem 10:8 zum Sieg. Eine knappe Kiste war der Sieg von Martin Boulnois, der gegen seinen Kapitänskollegen Markus Kämpfer 7:6, 7:5 gewann. „Beim Tennis ist vieles Kopfsache. Erst als ich wieder an mich geglaubt habe, konnte ich das Spiel drehen“, sagte Boulnois.

Die Verlosung

Eintritt wird ja keiner erhoben, aber Spenden für die Jugend sind willkommen. Und wer spendet, bekommt ein Los. Die Ziehung durch Glücksfee Kim war dann schon fast ein Familienfest. Denn meist wurde der Gewinner nach seiner Meldung schon mit Namen begrüßt, weil er in Lohfelden bekannt war. So gingen Tankgutscheine, Tennisartikel und Trainerstunden mit großem Hallo unter die Leute.

Das Ständchen

Rok Jarc war am letzten Freitag 33 Jahre alt geworden. Ihm brachte das Auditorium nachträglich ein Ständchen. Von der Mannschaft bekam der Slowene fünf Packungen Wärmecreme, weil die in der Kabine immer verschwunden ist, und eine Fitnessuhr, weil er ungerne Lauftraining macht.

Das Doppel

Zum Saisonabschluss wurde auch ein Doppel gespielt. Da die Frankfurter nur noch zu fünft waren, Benjamin Martin war ja schon weg, und zwei Spieler über Verletzungen klagten, gab es nur ein Doppel. Das spielten Rok Jarc und Nico Henkel gegen Florian Halb und Markus Kämpfer. Da lohnte sich das Zuschauen auf jeden Fall noch, nicht nur weil die Lohfeldener gewannen. Zuschauen konnte man auch auf einem Nebencourt, und zwar wie sicher Noah Goebel die von Vater Timo gespielten Softbälle wieder über das Netz brachte. Tennis in Lohfelden ist eben nicht nur Bundesliga, sondern auch Familiensache. Dafür spricht auch, dass es ab 18.20 Uhr Freibier gab. Als Abschluss einer Saison mit einem klaren 8:1-Sieg im Hessenderby.

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