Spannende Titelkämpfe in der Frankenauer Tennishalle mit kleinem Frauenfeld

Tennis-Kreismeister: Zirpins siegt ohne Satzverlust

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Sportwart spielt mit: Alessandro Salviati verlor allerdings im Spiel um Rang drei 2:6, 3:6 gegen René Prinz.

Frankenau. Im Spaziergang zum Titel: Marcel Zirpins hat die Hallenmeisterschaften des Tenniskreises Waldeck-Frankenberg am Wochenende in Frankenau fast nach Belieben dominiert.

Die Nummer eins des Bezirksligisten TuSpo Mengeringhausen gewann ohne Satzverlust zum dritten Mal nach 2014 und 2017 die Männerklasse. Die Meisterschaft der Frauen entschied Karolin Müller vom TSC Korbach für sich.

„Wir hatten zwei tolle Tennistage in der Frankenauer Halle“, sagte Kreissportwart Alessandro Salviati. Insgesamt 15 Aktive gingen aufs Feld, zwölf davon Männer, die in vier Vorrunden-Gruppen die Halbfinalisten ermittelten. „Dieser Modus ist angekommen, weil jedem damit zwei Spiele garantiert waren“, sagte Salviati.

Der Turnierchef vom TC Kellerwald-Dodenhausen hatte selbst zum Schläger gegriffen und die Gruppe 4 gewonnen. Im Halbfinale ließ ihm aber Christian Medina (Kasseler TC), Erster der Gruppe 3, beim 6:1, 6:2 wenig Chancen.

Medina (Jahrgang 2004) war der jüngste Spieler im Turnier. Der U 16-Bezirksmeister des Vorjahres war im Juni beim bezirksoffen ausgeschriebenen Kreispokal der Junioren in Frankenberg gestartet und hatte angefragt, ob er auch bei den Titelkämpfen der Männer in der Halle mitmischen dürfe. Zwar sei das Turnier eigentlich den Akteuren aus dem heimischen Tenniskreis vorbehalten; um das Feld „rund“ zu bekommen, habe man aber Medina mit einer Wildcard ausgestattet, so Salviati.

Der junge Kasseler konnte im Endspiel gegen Marcel Zirpins wenig bezwecken – wie schon die Gegner des Topfavoriten in der Gruppe 1 und René Prinz (BW Frankenberg) als Gruppe-2-Erster im Halbfinale; Zirpins gab in den drei Matches bis dahin nur ein Spiel ab.

Christian Medina dagegen nahm Zirpins, mit Leistungsklasse 10 der am höchsten eingestufte Spieler, in beiden Finalsätzen jeweils das erste Spiel ab. „Dann aber habe ich quasi souverän gespielt“, ließ Zirpins wissen. Auch dank seiner zahlreichen Asse setzte er sich mit zweimal 6:1 durch und trat die Nachfolge von Patrick Augstein an; der Vorjahresmeister vom TC Sachsenhausen war in Frankenau nicht am Start.

Sehr zufrieden äußerte sich Sportwart Salviati, dass wieder drei Frauen ans Netz gingen. „Ich muss sie alle loben“, sagte er. Vielleicht gäben sie der einen oder anderen Spielerin Ansporn, im nächsten Jahr selbst teilzunehmen.

In einer Runde nach dem Modus jede gegen jede behauptete sich Karolin Müller (2:0 Siege) vor der Mengeringhäuserin Hannah Theune (1:1) und Mirka Fuchs (ebenfalls TSC/0:2). Die Entscheidung fiel im spannenden Duell zwischen Müller und Theune. Nach 3:6 und 6:4 in den Sätzen behauptete sich die Korbacherin mit 10:7 im Match-Tiebreak.

Sportwart Salviati rechnet fest damit, dass auch 2021 wieder in Frankenau um Titel gespielt wird. Schon jetzt lädt er zur 2. Kreismeisterschaft im Doppel ein, die im Juli in Frankenberg bei Blau-Weiß stattfinden soll.

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