Seit über 50 Jahren nah am Netz

Tennis-Pressewart Wilfried Müller feiert seinen 70. Geburtstag

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Erfolgreiches Team: Die Mannschaft des TC Blau-Weiß Kassel im Jahr 1976 mit (von links) Masseur Ludwig Müller, Werner Saur, Wilfried Müller, Gerhard Lohr, Bernd Thamm, Bernd Redslob und Joachim Börger. 

Kassel. Er ist ein Eckpfeiler in der heimischen Tennis-Berichterstattung. Heute feiert Wilfried Müller seinen 70. Geburtstag. 

Wenn Wilfried Müller vorher gewusst hätte, dass diese Zeilen heute hier stehen, hätte er sicher gefragt, ob das denn sein muss. Jörg Stein, Präsident des Tennisbezirks Nordhessen, skizziert Müller ganz spontan mit drei Attributen: „Verlässlich, treu, bescheiden.“ Jörg Stein legt noch einmal nach, wenn er sagt, „Wilfried arbeitet mit absoluter Akkuratesse, ist immer da, wenn man ihn braucht, drängt sich aber nie in den Vordergrund.“ Heute feiert Wilfried Müller seinen 70. Geburtstag, und zwar, auch das passt zu ihm, mit der Familie in Leipzig.

Müller wurde im März 1971 in das neue Amt des Pressewarts des Tennisbezirks Nordhessen gewählt. Damals wurde dann das Amt des Schriftwartes mit dem des Pressewartes kombiniert. Müller ist so seit 47 Jahren im Amt.

Seit über 50 Jahren nah am Netz: Wilfried Müller.

Und hat mit dem Kasseler Jörg Stein inzwischen den vierten Präsidenten, angefangen mit dem legendären Hans Redslob, über Volker Kehl und Friedhelm Siebrecht. Beim Hessischen Tennisverband führt man ihn schon seit 52 Jahren als Mitarbeiter auf Bezirksebene, „ein einsamer Rekord“.

Unter dem Kürzel „wm“ ist Müller in dieser Zeitung dafür verantwortlich, dass die Leserinnen und Leser pünktlich und exakt mit Vorschauen, Berichten und Ergebnissen auf allen Ebenen versorgt werden. Doch nicht nur wie früher an der Schreibmaschine oder heute an der Tastatur des Computers ist Müller eng mit dem Tennis verbunden. Natürlich war und ist er auch selbst aktiv.

Im Archiv dieser Zeitung taucht Müller erstmals am 14. Juni 1965 auf, bei den Bezirksmeisterschaften der Jugend in Eschwege. Damals überraschte Müller (Bettenhausen), als er den an Nummer zwei gesetzten Witzenhäuser Achim Börger im Halbfinale 6:0, 6:0 schlug. Im Finale unterlag er dann dem KSVer Mühler 1:6, 0:6.

Aktuell spielt Wilfried Müller in der hessischen Gruppenliga 70 für den TC Rot-Weiß Vellmar.

Dazwischen liegen unzählige Erfolge auf Bezirks-, Landes- und Südwestebene. Die wohl erfolgreichste Zeit hatte Müller sicher beim TC Blau-Weiß Kassel.

Von den vielen Titeln sei stellvertretend die Hessenmeisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga Südwest im Juli 1977 genannt. Das Weglassen langer Listen mit Erfolgen würde dann auch wieder eher dem Naturell Wilfried Müllers entsprechen. 

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