Tennis: Lohfeldener Bundesliga-Herren erwarten am Sonntag Safo Frankfurt

Weste soll weiß bleiben

Sieg angepeilt: Die Bundesliga-Herren der Spielgemeinschaft Tennis Lohfelden mit (von links) Timo Goebel, Christopher Amend, Martin Boulnois, Nico Henkel, Martin Slanar, Rok Jarc, Christoph Bühren, Mirco Wenderoth und Martin Kares, es fehlt Adrians Zguns. Foto: wm

LOHFELDEN. Es ist ein Saisonfinale, in dem es um die Ehre geht. Die ST Lohfelden erwartet am Sonntag ab 11 Uhr (nicht 13 Uhr) am Quellenweg den SC SaFo Frankfurt zum letzten Punktspiel der Saison in der Tennis-Bundesliga der Herren 30. Die Gastgeber stehen ungeschlagen mit 10:0 Punkten an der Tabellenspitze und wollen die Saison auch ohne Punktverlust abschließen. Damit sind die Nordhessen beim Finale um die deutsche Meisterschaft im September dabei. Da treffen dann jeweils Erster und Zweiter aus Nord und Süd aufeinander.

„Zum einen wollen wir mit 12:0 Punkten durchs Ziel gehen“, sagt Mannschaftsführer Nico Henkel. „Zum anderen ist es ein Hessenderby, da wird nichts geschenkt.“ Die Lohfeldener können morgen noch einmal in Bestbesetzung auf die Courts gehen. Der Österreicher Martin Slanar und der Slowene Rok Jarc stehen ebenso zur Verfügung wie die heimischen Spieler Martin Kares, Christopher Amend, Martin Boulnois, Timo Goebel, Christoph Bühren und Mirco Wenderoth.

Nicht mehr dabei ist der Lette Adrians Zguns, der seit 2012 für die ST Lohfelden spielt. Zguns weilt bereits wieder in seiner Wahlheimat in Florida in den USA. Der 34-Jährige hatte aber vor seinem Abflug in die Staaten signalisiert, dass er sich den Termin der Finalrunde im September schon notiert hat und zur Verfügung steht.

Kommt Philipp Marx mit?

Unklar ist noch, mit welcher Mannschaft die Gäste antreten. Profi Philipp Marx hat in dieser Saison noch kein Spiel für die Südhessen in der Bundesliga gemacht. „Philipp war in Frankreich und in Wimbledon“, sagt der Frankfurter Kapitän Markus Kämpfer, lässt aber offen, ob Marx am Sonntag dabei ist.

Aber selbst wenn Philipp Marx fehlen sollte, kann SaFo mit dem Spanier Carlos Rexach Itoiz sowie den Franzosen Charles Roche und Charly Villeneuve oder den deutschen Spielern Jakub Herm-Zahlava, Daniel Puttkammer, Markus Kämpfer und Marco Blohm spielstarke Akteure aufbieten.

„Wir werden mit einer soliden und wettbewerbsfähigen Mannschaft kommen“, sagt Kämpfer. Für SaFo sei Platz eins oder zwei vor dem Saisonstart kein Thema gewesen. Da Iphitos München aber am letzten Spieltag gepatzt hat, wäre die theoretische Chance wieder da. Allerdings müsste SaFo deutlicher gewinnen als Iphitos gegen Erlangen.

Und einen Sieg will die ST Lohfelden am Sonntag nicht zulassen. „Wir sind alle heiß auf das Spiel gegen den Konkurrenten aus Südhessen und wir wollen das Derby gewinnen“, betont Kapitän Nico Henkel. „Und dann kann die Finalrunde im September kommen.“

Von Peter Fritschler

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.